Paulas Nachrichten

Die Krabbe

23.07.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Krabbe ist etwa so lang wie eine kleine Bohne, grau und an vielen Stellen durchsichtig. Das hilft ihr, sich auf dem Meeresboden vor ihren Feinden zu verstecken. Vor allem Fische haben die Krabbe nämlich zum Fressen gern. Aber auch die Krabbe selber ist gefräßig. Sie hat kleine Scheren, mit denen sie sich beispielsweise über Algen, Würmer oder Fischeier hermacht. Eigentlich heißt die Krabbe Nordseegarnele. Sie lebt aber nicht nur in der Nordsee. Schwärme der Tiere sind auch noch im Atlantik vor Nordafrika zu finden oder weit im Norden im Meer vor Skandinavien.

Wissenschaftler rätseln noch über viele Dinge im Leben der Krabbe, berichtet Krabben-Experte Thomas Neudecker, der die Meerestiere untersucht. So wissen die Fachleute noch gar nicht, wie alt die meisten Krabben werden. Drei Jahre, vermuten sie. Eines haben sie aber schon herausgefunden: Jede Krabbe kommt als Männchen auf die Welt. Und erst nach einiger Zeit werden die Tiere zu Weibchen. Alte Krabben sind also immer weiblich, junge Krabben immer männlich. So sorgt die Natur dafür, dass es immer beide Geschlechter gibt, wenn sich viele Krabbenschwärme treffen. Krabben sorgen mehrmals im Jahr für Nachwuchs. Bis zu 14 000 Eier tragen die Weibchen an ihrem Panzer. Im Sommer leben die Krabben gerne in der Nähe der Küste, im Winter schwimmen sie in tieferes Wasser.

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