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Der Nussknacker

18.10.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der Nussknacker, ein weithin bekannter Geselle, der zu Weihnachten in vielen Stuben zu finden ist, hat seinen Ursprung um 1870 im Erzgebirge. Er wird fleißigen Drechslern zugeschrieben, die damit in harter Handarbeit ihren Lebensunterhalt verdienten. Oftmals spiegelte er mit seiner grimmigen Miene die damalige Obrigkeit wider, der die Menschen um 1900 rechtlich ausgeliefert waren. So stellte der Nussknacker meist Förster, Gendarm, Soldat ober König dar, der eine „harte Nuss“ knacken sollte.

Ein Nussknacker mit zirka 35 Zentimeter Höhe wird in etwa 130 Arbeitsgängen hergestellt und kann aus bis zu 60 Einzelteilen bestehen. Dabei werden, gemessen an seiner Größe, relativ große Mengen an Fichten- und Buchenholz verarbeitet. Zum „Ausstaffieren“ beziehungsweise „Anziehen“ der Nussknacker benötigt man Materialien wie Fell, Borsten, Leder, Stoff, Schnüre und so weiter. Um den Nussknacker farblich ins rechte Licht zu rücken, werden meist leuchtende Farben wie Rot, Blau, Grün und Gelb verwendet, aber auch naturbelassene Nussknacker sind sehr schön anzusehen.

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