Paulas Nachrichten

Der Geruch nach faulen Eiern

07.04.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Im Vulkangestein ist Schwefel drin – und der stinkt

Das riecht aber komisch hier! Einige Menschen halten sich die Nase zu, wenn sie in Island zwischen dampfenden Löchern und Geysiren umherlaufen. Das hat einen Grund: Es riecht nach faulen Eiern.

Der Geysir Strokkur bricht aus.

REYKJAVIK (dpa). Allerdings hat hier niemand ein zu altes Ei aufgeschlagen. Doch es ist der gleiche Stoff, der so riecht: Schwefelwasserstoff.

Wenn Geysire ausbrechen, bringen sie dabei im Wasser gelöste Stoffe und Gase mit nach oben. Das sind vor allem Wasserdampf und Kohlensäure, aber auch Schwefelgase.

„Im natürlichen Vulkangestein ist immer eine gewisse Menge Schwefel drin“, sagt der Experte Ralf Milke. „Und dieser Schwefel ist als Schwefelwasserstoff in dem Wasser gelöst. Und Schwefelwasserstoff ist genau das gleiche, was man kennt, wenn man schon mal in seinem Leben ein faules Ei gerochen hat.“

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