Paulas Nachrichten

Das war Paulas schönster Geburtstag

18.02.2017, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Hallo, liebe Kinder,

Paula hat sich auch über die Geschenke der Spatzen sehr gefreut.

wisst ihr, wer ich bin? Ich bin die glücklichste Zeitungsente der Welt! Letzte Woche hatte ich doch Geburtstag. Am 9. Februar bin ich zehn Jahre alt geworden. Ich habe gar nicht daran gedacht. Aber mein Freund Andreas und seine Kollegen haben mich in der Redaktion mit einer Geburtstagstorte überrascht. Das war schon richtig toll.

Aber der Andreas weiß: Am wichtigsten seid ihr mir, liebe Kinder. Deshalb hatte der Andreas eine Idee. Er hat gemeint: „Paula, die Kinder können dir ja Geburtstagswünsche schicken! Sie können dir Karten schicken oder Bilder malen!“

Das war schon eine sehr gute Idee. Aber irgendwie hatte ich auch ein bisschen ein komisches Gefühl. Ich habe mir gedacht: „Hm, vielleicht haben mich die Kinder ja gar nicht so lieb wie ich sie lieb habe! Und dann schicken die mir vielleicht gar keine Bilder!“

Der Andreas hat mich aber ausgelacht. Er hat gesagt: „Aber, Paula, aber natürlich haben dich die Kinder lieb! Du wirst schon sehen: Du bekommst ganz viele Bilder geschickt. Ganz bestimmt!“

Am Samstag war ja dann mein Brief mit der Geburtstagsgeschichte in der Zeitung. Dann habe ich mir gedacht: „Die Kinder müssen ja erst einmal überlegen, was sie mir malen wollen. Und dann müssen sie malen. Und dann müssen sie mir die Bilder erst einmal in die Redaktion schicken. Das kann also schon eine Weile dauern!“

Trotzdem war ich am Montag ganz schön nervös. Und natürlich war ich sehr, sehr neugierig. Also bin ich wieder zum Andreas in die Redaktion gewatschelt. Ich habe erst einmal ganz vorsichtig um die Ecke geguckt. Aber der Andreas hat schon über beide Backen gestrahlt. Da bin ich ganz schnell zu ihm reingewatschelt.

Er hat gleich gesagt: „Hallo, Paula, freue dich! Die ersten Bilder sind schon da!“

Da musste ich richtig flattern vor Freude! Und was das für tolle Bilder waren! Da war sogar eine richtige Bildergeschichte dabei. „Das ist ja ein richtiger Comic. Da wird erzählt, wie du Zeitungsente geworden bist“, hat der Andreas gesagt.

Das habe ich nicht so richtig verstanden. Das hat sich nach „komisch“ angehört. Also habe ich geschnattert: „Komisch? Warum komisch? Meine Geschichte ist doch nicht komisch! Ich bin doch auch nicht komisch!“

„Na ja, das ist ja auch ein bisschen anders“, hat mir der Andreas erklärt. „Das Wort ,comic‘ kommt aus dem englischen. Da heißt es schon einfach ,komisch‘ oder ,lustig‘. Und zuerst wurden dann einfach lustige Bildchen gezeichnet, die einen Witz erzählt haben. Später dann wurden alle Geschichten, die mit Bildern erzählt wurden, so genannt. Also kann man einen Comic auch über eine ernste Geschichte wie den Werdegang einer Zeitungsente malen!“

Ich bin gar nicht mehr aus dem Staunen rausgekommen. Ich habe auch von den Spatzen aus der Stadt ein Paket bekommen. Die werden immer von der Monika gemalt. Die Spatzen haben gemeint: „Paula, wir schicken dir was gesundes. Du kannst doch nicht nur eine fettige Torte essen.“

Deshalb war in ihrem Paket auch Salat und Möhren und so. Das mag ich auch sehr. Aber die Torte war auch schon sehr gut!

Ganz viele verschieden alte Kinder haben mir Bilder geschickt. Zum Beispiel auch die Kindergartenkinder aus dem Rossdorf. Oder die beiden Zwillingsmädchen. Die haben am selben Tag wie ich Geburtstag. Ich gratuliere euch auch noch recht herzlich, Franka und Romie!

Ich habe zum Andreas gesagt: „Duuuu, können wir alle Bilder von allen Kindern zeigen?“

Der Andreas hat überlegt. Dann hat er gesagt: „Die passen nicht alle auf eine Seite! Aber weißt du was: Dann bringen wir den Rest eben am nächsten Samstag!“

Das finde ich toll. Dann kann man die Bilder auch richtig sehen! Vielen, vielen Dank, liebe Kinder! Eure Paula

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