Paulas Nachrichten

Darum können Schiffe schwimmen

24.09.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wenn Schiffbauer ein Schiff planen, dann geht es vor allem um den sogenannten Auftrieb. Doch was ist das überhaupt?

Wenn ein Gegenstand im Wasser liegt, drückt er Flüssigkeit weg. „Man kann sich vorstellen, dass das Wasser seinen Platz zurückhaben will“, erklärt ein Experte. Und je mehr das verdrängte Wasser wiegt, desto stärker drückt es von unten gegen das Ding. Diese Kraft heißt Auftrieb. Wenn der Auftrieb größer ist als das Gewicht des Gegenstandes, schwimmt das Ding. Andernfalls geht es unter.

Zwei Beispiele: Eine Kugel aus Eisen wiegt ungefähr achtmal mehr als dieselbe Raummenge Wasser. Also geht sie unter. „Ein Korken wiegt weniger als die Hälfte des Wassers, das er verdrängt – also schwimmt er“, sagt der Experte. Aber müsste ein Schiff aus Stahl dann nicht untergehen? Nein. Man muss den Stahl nur so formen, dass er sehr viel Wasser verdrängt. Und genau das passiert bei Schiffen. Die Metallwände sind zwar schwer. Aber im Inneren des Schiffes ist viel Luft – und die wiegt fast nichts. „So muss der Auftrieb von ganz viel verdrängtem Wasser nur das Gewicht der Schiffshülle tragen“, erklärt der Fachmann. Die Folge: Das Schiff schwimmt.

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