Paulas Nachrichten

Bleistift, Papier und gute Ideen

21.07.2012, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Für seinen Comic-„Held“ hat sich Zeichner Felix Görmann selbst als Comicfigur gemalt: „Flix“ ist ein großer und schmaler Typ mit einer eckigen Nase, verwuschelter Frisur und großer, schwarzer Brille.

Wenn man sich selbst oder jemand anderen als Comicfigur zeichnen möchte, muss man zuerst genau hinsehen. Denn damit man sofort erkennt, wer das sein soll, muss man das Auffälligste malen. Jede Figur braucht ein Markenzeichen. „Brillen sind zum Beispiel gut, Frisuren oder typische Kleidungsstücke“, erklärt Comic-Zeichner Felix Görmann. Seine Comicfigur Flix trägt deshalb meistens einen Kapuzenpulli – so wie er selbst.

Wichtig ist auch der Körper. Ist jemand groß oder klein? Kräftig oder schlaksig? Auch Gesten, die jemand besonders häufig macht, eignen sich als gutes Markenzeichen: verschränkte Arme oder eine gerunzelte Stirn zum Beispiel.

Dann braucht man eigentlich nur noch einen Bleistift und ein Stück Papier. „Um Comics zu zeichnen, muss man keine besondere Ausrüstung kaufen“, sagt Felix Görmann. Nur ein bisschen Geduld und Ausdauer beim Zeichnen braucht man. Denn ein Bild allein reicht nicht: Für einen ganzen Comic muss man seine Figuren auch beim Rennen, beim Lachen oder wütend malen.

Paulas Nachrichten