Paulas Nachrichten

Bei den Winterspielen Wale beobachten

27.01.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Sie sind für ihre gesellige Art bekannt und für den einzigartigen Gesang der Männchen in der Paarungszeit: Pfiffe, Rufen, Winseln, Schreien und manchmal sogar Grunzen. Es geht um Buckelwale. Im Februar tummeln sich im Pazifik vor der Küste der Stadt Vancouver in Kanada meist einige Hundert Tiere.

In Vancouver fangen in etwas mehr als zwei Wochen die Olympischen Winterspiele an. Den Besuchern bieten sich dann nicht nur tolle Sport-Erlebnisse, sie sollten auch das Meer beobachten.

Buckelwale können ungefähr so viel wiegen wie 30 Autos, manchmal auch mehr. Sie werden länger als ein Schulbus. Schon bei der Geburt messen die Tiere vier Meter. Buckelwale haben einen kräftigen, fast tonnenartigen Körper mit Längsfurchen an der Kehle. Daneben erkennt man sie auch an der großen Schwanzflosse. An der Wasseroberfläche holen sie zwei bis drei Minuten Luft, bevor sie wieder für längere Zeit ins Meer abtauchen.

Mit etwas Glück lassen sich im Februar auch schon Grauwale auf ihrem Weg von Mexiko nach Alaska vor der Küste Kanadas sehen. Später folgen Blauwale. Das sind die größten lebenden Tiere der Erde. Walfänger hatten sie schon fast ausgerottet. Früher zogen riesige Blauwale durch das Meer. Sie konnten so viel wiegen wie 140 Autos. Die heutigen Tiere sind nicht mehr ganz so groß wie die Tiere früher.

Zwischen der Insel Vancouver Island (gesprochen: Väncuver Eilend) und dem Festland wimmelt es von Orcas, die auch Killerwale genannt werden. Der Name klingt sehr gefährlich, dabei sind die Tiere meistens friedlich. Häufig treten sie in Verbänden auf. Nur einige umherziehende Gruppen der Orcas greifen Grau- und Buckelwale an.

Mit etwas Glück lassen sich im Februar auch schon Grauwale auf ihrem Weg von Mexiko nach Alaska vor der Küste Kanadas sehen. Foto: EPA/Antonio Carbajal

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