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Autsch! – Was beim Fußball schief gehen kann

26.06.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

So ein Pech! Stell dir vor, du trainierst ewig lange für ein wichtiges Turnier. Doch dann verletzt du dich kurz vor dem Wettkampf und kannst nicht teilnehmen. So ging es auch mehreren Fußballern, die eigentlich bei der Weltmeisterschaft in Südafrika kicken wollten. Michael Ballack zum Beispiel wollte mit der deutschen Nationalmannschaft um den Titel spielen.

Doch das hat nicht geklappt: Er hat sich vor einiger Zeit an seinem rechten Sprunggelenk verletzt. Fußballstar Ballack wurde bei einem Spiel von einem Gegner gefoult. Dabei ging bei ihm unter anderem ein Teil von einem Band am Knöchel kaputt. Das heißt in der Fachsprache Syndesmose. Dieses Band ist dafür da, zwei Knochen ganz unten am Unterschenkel zusammen zu halten. Das soll das Sprunggelenk am Fuß stark machen.

„Wenn das Band gerissen ist, dann ist das sehr unangenehm“, erklärt der Sportmediziner Klaus-Michael Braumann aus Hamburg. Vor allem kann es lange dauern, bis das Band wieder geheilt ist: Ballack muss sich mehrere Wochen ausruhen, damit es gut zusammenwächst.

Beim Fußball, Toben oder Laufen kann noch mehr schief gehen. Muskeln, Bänder, Sehnen, Knochen – der Körper ist aus ganz vielen verschiedenen Teilen gebaut. An diesen Teilen kann etwas kaputt gehen, wenn man Pech hat.

„Häufig verletzen sich Fußballer auch am Knie“, sagt der Fachmann. Dort gibt es zum Beispiel zwei Kreuzbänder. Sie verbinden den Oberschenkel mit dem Unterschenkel. Man kann sie von außen nicht tasten. Weil sich die beiden Bänder im Knie kreuzen, haben sie diesen Namen.

„Die Kreuzbänder können bei einem unfairen Angriff von hinten reißen, wenn dabei gegen das Knie getreten wird“, erklärt der Experte. Ist eins von den beiden Kreuzbändern kaputt, ist der Unterschenkel nicht mehr so fest am Oberschenkel wie sonst.

Aber auch ohne ein Foul können ein Band oder eine Sehne reißen. Dem Fußballer David Beckham zum Beispiel ist vor ein paar Wochen die Achillessehne gerissen. Diese Sehne verbindet die Muskeln der Wade mit der Ferse. Der Engländer Beckham wurde operiert und muss sich jetzt monatelang schonen. Auch er nimmt deswegen nicht an der WM teil – ärgerlich!

Der verletzte Fußballnationalspieler Michael Ballack schaut, auf Krücken gestützt, beim Mannschaftstraining auf der Anlage des Hotel Verdura in Sciacca zu. Foto: Markus Gilliar

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