Paulas Nachrichten

Autoscooter bis Kinderflieger– beliebte Karussells

19.01.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Karussellbetreiber, Bratwurstverkäufer, Mandelbrenner: Solche und viele andere Leute trafen sich bis zum heutigen Mittwoch in Paderborn. Die Menschen, die zum Beispiel bei Volksfesten arbeiten, nennt man Schausteller. Auf ihrer Versammlung redeten sie unter anderem darüber, was sie sich von Politikern wünschen. Albert Ritter ist Präsident des Deutschen Schaustellerbundes. Den „dpa-Nachrichten für Kinder“ erzählte er, welche Karussells im Moment angesagt und warum Wohnwagen praktisch sind.

Welche Karussells für Kinder sind gerade beliebt?

„Beliebt für kleinere Kinder ist das typische Sportkarussell. Auf dem sind kleine Autos drauf, zum Beispiel Feuerwehrautos und Polizeiautos. Aber es gibt auch spektakulärere Sachen wie die Kinderflieger. Die gehen in die Höhe. Man kann am Hebel ziehen und die Höhe bestimmen. Und dann sind die Autoscooter für Kinder im Trend. Und die sogenannte Kinderschleife. Da hängen die Fahrzeuge hintereinander und es fühlt sich an, als würde man mit dem Auto über Berge und durch Täler fahren.“

Und was mögen die etwas älteren Kinder?

„Viele Kinder sind heute mutiger als früher. Wenn sich früher vielleicht ein Zwölfjähriger in die Kinderkarussells gesetzt hat, macht er das heute nicht mehr unbedingt. Der setzt sich in eins für Erwachsene wie den Breakdancer. Er muss dafür aber eine bestimmte Größe haben, damit es sicher bleibt. Da haben die Kollegen zum Teil sogar einen Zollstock an der Kasse, sodass sie gucken können: ,Okay, du bist groß genug, du darfst da rein.‘“

Und welche Karussells sind bei Erwachsenen im Trend?

„Der Breakdancer ist immer beliebt und der Freifall, wo man von hoch oben heruntersaust. Und dann kommt die Schaukel wieder – aber eine Schaukel, bei der man sehr hoch schaukelt.“

Wie leben Sie eigentlich als Schausteller?

„Ich habe so 30 Veranstaltungen im Jahr, bin bei Volksfesten und Weihnachtsmärkten. Im Sommer haben wir Wohnwagen dabei, das ist praktisch. Wenn man bis nachts aufhat, ist es praktisch, direkt dort zu bleiben. Man kann gleichzeitig seinen Laden überwachen. Der Wohnwagen ist dann auch gleichzeitig Küche und Büro. Im Winter leben viele Schausteller in ihren Wohnungen oder Häusern. Dann werden oft die Karussells überprüft, bevor die Saison wieder richtig losgeht.“

Ein Wagen des Fahrgeschäfts „Wilde Maus“ beim Frühlingsfest in Stuttgart Foto: Marijan Murat

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