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Auf Safari in Sambia

20.08.2016, Von Simone Andrea Mayer — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Pupsende Nilpferde und naschende Elefanten

Stell dir vor, du schläfst in einem Hotelzimmer und plötzlich steht ein Nilpferd vor deiner Tür. Das kann Reisenden in dem Land Sambia in Afrika passieren.

Von links oben nach rechts unten im Uhrzeigersinn: Zwei dösende Löwen, eine Giraffe, zwei Zebras und ein Elefant in Sambia. Dort kann man Tiere in freier Natur sehen, die man in Deutschland nur aus dem Zoo kennt. Fotos: Simone A. Mayer

Wer in dem Land Sambia in Afrika Urlaub macht, dem laufen Tiere über den Weg, die wir in Deutschland nur aus dem Zoo kennen. Nilpferde, Giraffen und Elefanten zum Beispiel.

Sogar in einigen Hotels kommt man ihnen ganz nah. Diese Hotels liegen in Nationalparks.

In diesen Schutz-Gebieten gibt es keine Zäune oder tiefen Gräben, die die Tiere einsperren. Sie laufen völlig frei umher, wo und wie sie wollen. Das ist natürlich nicht ungefährlich für die Menschen.

Man muss immer schauen, dass man genügend Abstand zu den wilden Tieren hält.

Viele Urlauber machen eine Foto-Safari

Um die Tiere besonders gut zu sehen, machen viele Urlauber bei Safaris mit. Dabei ist man in Jeeps mit Experten unterwegs, die einem Tiere und Landschaft zeigen. Und die wissen, wie man sich zu verhalten hat.

Plötzlich stehen dann einfach so an der Straße Giraffen! Sie knabbern genüsslich von einem Baum die Blätter ab.

Oder ein Zebra mit einem Baby ruht sich im Schatten eines Busches aus, während Autos vorbeifahren. Und zwei Löwen lassen sich in aller Ruhe fotografieren.

Nächtliche Aufregung

Aufregend kann es auch nachts in den Unterkünften werden, in denen man schläft.

Mitten in der Nacht pupst zum Beispiel ein Nilpferd auf der Terrasse eines Hotels. Zumindest klingt es in etwa so. Das Geräusch ist so laut, dass man aus dem Schlaf aufschreckt. Dann grunzt das Tier auch noch. Und sein großer runder Schatten tapst vor dem Haus herum. Ein bisschen gruselig ist das schon.

Meistens sind die Tiere harmlos

Meist bleiben die Tiere aber harmlos: Dieses Mal tapst das Nilpferd einfach am Fenster des Hotels vorbei. Bald folgt ein lautes Platschen. Das Tier springt zurück in den Fluss und schwimmt davon. Das Nilpferd wohnt gemeinsam mit vielen Verwandten an dem großen Fluss Sambesi.

Nachts begleiten Wachleute die Reisenden mit Taschenlampen

Damit nichts passiert, begleiten abends Wachmänner mit großen Taschenlampen die Reisenden.

„Wir leuchten die Tiere an, wenn wir ihnen begegnen. Und dann laufen wir langsam rückwärts“, erklärt der Wachmann Isaac.

„So zeigen wir den Tieren: Wir tun euch nichts und wir gehen euch aus dem Weg. Das beruhigt die Tiere. Und sie tun uns dann nichts.“

Nicht so aufregend wie in der Nacht sind die Nilpferde am Tag. Dann halten sie sich eigentlich nur in Flüssen auf und schwimmen. Meist schauen nur ihr breiter Rücken, ihre Augen und die Nase heraus. Elefanten sind spannender anzuschauen. In der Nähe eines Hotels steht ein Elefant am Fluss. Er saugt Wasser in seinen Rüssel und dann ins Maul zum Trinken. Die Urlauber können dabei zuschauen.

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