Paulas Nachrichten

Auch im Meer gibt’s Lärm

05.06.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wenn wir beim Baden im Schwimmbad den Kopf unter Wasser tauchen, wird es sofort ziemlich still um uns herum. Wie aus weiter Ferne dringen die Geräusche an unser Ohr. So muss es wohl auch unter dem Meer sein!

Eine schöne Vorstellung, aber leider völlig falsch. Denn heutzutage herrscht auch im Meer oft ganz schöner Radau. Und genau wie an Land ist der Mensch Schuld daran: Er bohrt im Meeresboden nach Öl und Gas, baut Windräder ins Meer und schickt Frachtschiffe, Tanker und Fischereiflotten in großer Zahl aufs Wasser.

Für viele Meeresbewohner ist dieser Krach zum Problem geworden. Vor allem Wale und Delfine leiden unter der ständigen Lärmbelästigung. Denn diese Tiere sind für ihr Überleben auf ihr Gehör angewiesen. Sie brauchen es für die Suche nach Nahrung, um sich miteinander zu verständigen und um sich im Meer zu orientieren. Zahnwale zum Beispiel senden sogenannte Klick-Laute aus. Diese werden von Gegenständen im Meer, etwa von unterseeischen Bergen oder von Beutefischen, zurückgeworfen und von den Walen ausgewertet. Sie wissen dann, wie ihre Umgebung aussieht – und ob vielleicht gerade ihr Mittagessen vor ihnen schwimmt.

Ist es nun um die Wale herum zu laut, können sie sich selbst nicht mehr hören – und sich weder orientieren noch jagen. Krach kann Wale auch aus ihren angestammten Lebensräumen vertreiben. Auch wenn die Tiere an Land stranden, kann das am Lärm liegen, sagen Experten. Dabei schwimmen die Wale auf falschem Kurs an den Strand und finden nicht zurück ins offene Meer. In den meisten Fällen sterben sie dann.

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Insekten brauchen bunte Wiesen!

LEIPZIG (dpa). Auf einer bunten Blumenwiese flattern Schmetterlinge umher, Bienen summen und Heuschrecken zirpen. Allerdings gibt es immer weniger Blumenwiesen und damit auch weniger Insekten. Forscher warnten erst am Montag wieder vor dieser Entwicklung.

„Insekten werden gebraucht“, sagte…

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