Paulas Nachrichten

Arm und reich zugleich

27.09.2012, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Das Land Laos hat die Form eines schiefen Baumes. Es liegt eher am unteren Ende von Asien. Laos ist das einzige Land in der Region ohne Zugang zum Meer. Viele Berge ragen dort in den Himmel. Und die meisten Menschen leben weit verstreut an den Hängen und in den Tälern.

Ihre Dörfer sind oft nur durch schmale Lehmwege mit der Außenwelt verbunden. Die Bergbauern-Familien ernähren sich vor allem von dem, was sie anbauen. Sie haben kaum Möglichkeiten, Geld zu verdienen. Deshalb gehört Laos zu den ärmsten Ländern der Welt.

Aber Laos ist auch reich – reich an Kultur und Naturschätzen. Denn dort leben viele verschiedene Völker. Und sie konnten sich ihre Sprache und Lebensweise erhalten. Das liegt auch daran, dass sie so weit weg in den Bergen leben.

Das Volk des Mädchens Colette ist so ein Bergvolk. Es gehört zum Stamm der Mongkong mit einer eigenen Sprache: Bru. Sie wird nur gesprochen und hat keine Schrift.

Der andere Schatz von Laos sind seine Urwälder. Sie bedecken noch fast die Hälfte des Landes. Dazu gehören auch immergrüne Wälder, die bis heute kaum ein Mensch berührt hat. Dort leben noch Tiger, Leoparden und wilde Elefanten.

Doch die Wälder in Laos sind in Gefahr. Sie werden abgeholzt, um auf dem Boden andere Sachen anzubauen. Naturschützer versuchen, das Abholzen zu stoppen. Sie setzen sich auch dafür ein, dass mehr Schutzgebiete eingerichtet werden.

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Paula sind die Bücher zu schwer

Hallo, liebe Kinder,

in dieser Woche bin ich wieder einmal zum Andreas in die Redaktion gekommen. Der saß an seinem Computer und hat einen Bericht geschrieben. Das heißt: Eigentlich hat er gerade nicht geschrieben. Er hat nur auf den Bildschirm gestarrt. Ich habe zu ihm gesagt: „He, was…

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