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Ansteckender als Schnupfen: Lachen

02.10.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Fröhliches Kichern, atemloses Gackern, schräges Wiehern: Wer lacht, macht oft ziemlich merkwürdige Geräusche. Trotzdem – oder gerade deshalb – müssen andere oft mitlachen, selbst wenn sie nicht wissen, worum es geht.

Wissenschaftler aus London haben einmal untersucht, warum Lachen so ansteckend ist: Es gibt dem Gehirn ein wohliges Gefühl. Positive Laute, wie eben das Lachen, wirken offenbar viel stärker als negative – und sind deshalb auch ansteckender. Wenn man gemeinsam lacht, gibt das auch ein besonders starkes Zusammengehörigkeitsgefühl. Lachen kann sogar gegen Schmerzen gut sein, fanden Experten heraus.

Weil dem Amerikaner Harvey Ross Ball das Lachen so gefiel, hat er den „World Smile Day“ ins Leben gerufen – einen Welttag des Lächelns. Denn „smile“ ist das englische Wort für lächeln. An dem Tag soll man versuchen, einen anderen Menschen zum Lächeln zu bringen, sagte der Erfinder. Das ist doch leicht, oder? Am Freitag – also am 3. Oktober – ist es wieder so weit – dann ist in diesem Jahr Lächel-Tag. Den gibt es übrigens schon seit 1999. Allerdings wissen längst nicht alle Leute bei uns davon.

Und was für ein Logo passt zum Tag des Lächelns? Natürlich ein Smiley, also der Kreis mit zwei Punkten und der nach oben gezogenen Linie für einen lächelnden Mund. Das Zeichen kennt man etwa aus dem Internet oder von Handys. Viele Leute schicken E-Mails, in denen Smileys auftauchen. Den Ur-Smiley gibt es inzwischen nicht mehr nur lächelnd. Man kann mit einem ähnlichen Zeichen zum Beispiel ausdrücken, dass man traurig ist - dann ist der Mund eine gebogene Linie nach unten, so wie heruntergezogene Mundwinkel im Gesicht. Außerdem gibt es viele andere Formen.

Erfunden hat den Ur-Smiley Harvey Ross Balls, sagt er. Er entwarf das Symbol, das zum Mitlächeln anregt, schon vor mehr als 40 Jahren für eine Firma. Aber er hat sich den Entwurf nicht schützen lassen, mit einem Patent. Das hat später ein Mann in Europa getan. Der sicherte sich so die Rechte am Smiley und wurde mehrfacher Millionär – denn mit den Rechten kann man gegen Geld etwa anderen Firmen die Erlaubnis geben, das Zeichen zu nutzen.

Harvey Ross Ball starb übrigens vor ein paar Jahren. Und auf seinem Grabstein lächelt ein gelber Smiley.

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