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Anna-Marias Woche im olympischen Dorf

20.02.2016, Von Interview: David Kluthe — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Neben dem Training gab es in der Freizeit auch viele Möglichkeiten, Sportler aus anderen Sportarten kennenzulernen

Hier leben Hunderte junge Sportler aus 70 Ländern auf einem Haufen. Im Land Norwegen werden gerade die Olympischen Jugend-Winterspiele ausgetragen. Die Schülerin Anna-Maria Dietze ist dabei.

Ski-Langläuferin Anna-Maria Dietze ist 16 Jahre alt. Sie gehört zu den besten deutschen Ski-Langläuferinnen in ihrem Alter. Foto: DOSB

LILLEHAMMER. Anna-Maria Dietze hat eine aufregende Woche hinter sich. Sie gehört zu den besten deutschen Ski-Langläuferinnen in ihrem Alter. Die Schülerin ist 16 Jahre alt. Momentan macht sie bei den Olympischen Jugend-Winterspielen in Lillehammer mit. Der Ort liegt im Land Norwegen in Nordeuropa. Anna-Maria erzählte den „dpa-Nachrichten für Kinder2 von ihrer Woche im olympischen Dorf und von ihren Wettkämpfen.

Du bist seit einer Woche in Norwegen. Was habt ihr denn alles rund um die Jugendspiele erlebt?

Anna-Maria: „An den ersten Tagen haben wir erst mal alles erkundet, was es zu erleben gibt. Die bieten hier verschiedene Sachen an, die man ausprobieren kann. Sie haben hier auch ein Trampolin aufgebaut und einen kleinen Hindernis-Parcours. Wir waren auch in Lillehammer im Dorf. Aber es gibt immer noch Sachen, die wir noch nicht gemacht haben. Es wird auf jeden Fall nicht langweilig.“

Wie läuft so ein Tag bei den Jugendspielen ab?

Anna-Maria: „Wir sind eigentlich jeden Tag Ski gefahren, meist vormittags, sodass man nachmittags hier im Dorf ein bisschen Freizeit hatte. Wir haben Training gehabt, haben die Ski getestet und uns die Strecke angeguckt.“

Wie kann man sich das olympische Dorf vorstellen?

Anna-Maria: „Es gibt hier vier Häuser-Blöcke, wo die Athleten und Trainer wohnen. In der Nähe ist die Halle, wo wir Mittag essen. Auch die Eishockey-Hallen sind gleich in der Nähe.“

Habt ihr viel mit anderen Sportlern zu tun?

Anna-Maria: „Im Training sind wir natürlich unter uns. Aber wenn wir unsere Freizeit verbringen, trifft man selbstverständlich auch andere Sportler aus anderen Sportarten, teilweise auch aus anderen Nationen.“

Konntest du dich überhaupt mit all den Leuten verständigen?

Anna-Maria: „Am Anfang war es schon sehr ungewohnt. Aber mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt. Die Helfer an den Sportstätten sprechen alle Englisch. Wenn du irgendetwas wissen willst, musst du immer Englisch sprechen.“

Wie sind deine Wettkämpfe gelaufen?

Anna-Maria: „Ich bin definitiv zufrieden. Letzten Samstag habe ich den vierten Platz gemacht. Im Endeffekt habe ich knapp die Medaille verpasst. Das war natürlich ein bisschen ärgerlich. Der Wettkampf wurde im Internet übertragen. Meine Familie und meine Freunde konnten ihn also zu Hause mitverfolgen.“

Was steht jetzt noch auf dem Programm?

Anna-Maria: „Diesen Freitag haben wir noch den Staffel-Wettbewerb. Dabei kommt es auch darauf an, wie die Teams aufgeteilt sind. Das steht noch nicht fest. Ich hoffe natürlich, dass ich dabei sein werde.“

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