Paulas Nachrichten

Angst vor Spinnen?

04.10.2012, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Iiiih, eine Spinne! Viele Menschen erschrecken, wenn sie die vielbeinigen Krabbeltierchen sehen. Aber warum eigentlich? Darauf gibt es keine genaue Antwort. Denn zur Spinnenangst gibt es verschiedene Ansichten.

Einige Wissenschaftler vermuten: Die Angst vor Spinnen ist ein uraltes Erbe unserer Entwicklung. Vor langer Zeit lebte der Mensch noch direkt in der Wildnis. Er musste sich vor Gefahren schützen. So lernte er, dass Spinnen und ähnliche Tiere gefährlich sein können – und dass man besser vor ihnen flüchtet. Dies können wir Menschen bis heute nicht vergessen, so die Wissenschaftler. Auch wenn wir inzwischen in Städten leben. Andere Wissenschaftler sind aber anderer Meinung. „Es gibt keine angeborene Urangst vor Spinnen“, sagt zum Beispiel der Experte Peter Jäger. „Kleinkinder haben meist keine Angst vor Spinnen. Meine Kinder haben die Spinnen gern auf die Hand genommen. Erst als sie in die Schule kamen, hat sich das geändert.“ Die Angst wird nach Meinung der Experten von anderen Leuten weitergegeben – von einer Generation zur nächsten. Und dann gibt es auch Filme, in denen Spinnen ganz furchterregend gezeigt werden.

„In der Stadt haben wir uns immer mehr von der Natur entfernt, dann entwickeln sich solche Panikgeschichten“, erklärt Peter Jäger. Dabei sind Spinnen in Deutschland eigentlich völlig harmlos. Und sie sind spannend, wenn man sich näher mit ihnen beschäftigt.

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