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Amerikanische Bisons – Worum Kälber rangeln

07.09.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Grünes Gras macht Bisonkälbern Spaß. Erst recht, wenn sie darum mit ihren Geschwistern ein bisschen rangeln können.

Wotan hat alles unter Kontrolle. Der hünenhafte Bisonbulle steht im Gehege meist an der Seite unter den Bäumen. Es scheint, als würde er die Kälber der Herde beobachten.

Das jüngste Kalb im Tierpark Hagenbeck in Hamburg erkennt man gut. Im Vergleich zu seinen Geschwistern ist sein Fell noch eher orange als braun. Erst im Mai hat die Bisonkuh Nimoe es zur Welt gebracht.

Die Jungtiere stopfen sich gern beide Backen dick mit frischem Gras voll. Und am liebsten hätten sie auch noch das Grünzeug, das die anderen Kälber gerade futtern. Deshalb ziehen sie sich die saftigsten Halme beim Fressen schon mal gegenseitig aus dem Maul.

Überhaupt dreht sich bei den Tieren vieles um grünes Gras. Auf der Suche nach Nahrung wanderten die Bisons in Freiheit manchmal weite Strecken. Zumindest früher war das so, als noch Millionen von ihnen in Nordamerika lebten.

Im Tierpark müssen die Bisons natürlich nie nach Futter suchen. Dort wird ihnen das grüne Gras von den Pflegern frisch serviert. Ziemlich komfortabel – selbst, wenn die Kälber dabei mal wieder um die größten Leckerbissen rangeln.

Bison-Kälber beim Teilen der besten Happen, aufgenommen im Hamburger Tierpark Hagenbeck. Foto: Franziska Bossy

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