Paulas Nachrichten

Am Strand nicht zu tief graben

06.07.2012, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Auf einer Insel in der Nordsee ist etwas Schlimmes passiert. Ein zehnjähriger Junge kam dort ums Leben. Er hatte sich am Strand ein tiefes Loch gegraben. Und sehr wahrscheinlich ist er in dem Loch von Sand verschüttet worden. Der Sand hatte sich wohl gelöst. Davon geht die Polizei aus. „Das ist ein ganz seltener Fall“, sagt Karoline Becker. Sie arbeitet bei der Bundesarbeitsgemeinschaft „Mehr Sicherheit für Kinder“. Doch das Unglück zeigt: Beim Graben im Sand sollte man bestimmte Dinge beachten, damit es nicht gefährlich wird. Die Expertin rät:

NICHT ZU TIEF BUDDELN: Im Sand spielen ist super und macht Spaß. Aber wenn man sich ein Loch buddelt, sollte man nicht zu tief graben. Wenn man darin steht, sollte der Oberkörper noch oben aus dem Loch herausgucken.

NICHT ALLEIN GRABEN: Wer im Sand Löcher gräbt, der sollte das möglichst nicht allein machen, sagt Karoline Becker. „Am besten macht man das mit einem Kumpel oder den Geschwistern.“

BESCHEID SAGEN: Im Sand spielt man meist im Urlaub am Strand. Und am Ferienort kennt man sich meist nicht so super aus wie zu Hause. Deswegen ist es gut, wenn man immer den Eltern sagt, wo man ist. Und man sollte feste Zeiten vereinbaren, wann man sich wieder trifft. Dann kann man auch mal mit Freunden oder Geschwistern alleine losziehen.

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