Paulas Nachrichten

Als Prinz geboren

19.05.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Warum Deutschland keine königliche Familie hat

Ein Palast, eine Königin, ein Prinz – fertig ist das Märchen! Geschichten rund um Königinnen, Prinzessinnen oder Prinzen kennen bei uns tatsächlich viele nur aus Büchern oder Filmen. In einigen anderen Ländern dagegen leben wirklich welche!

Die königliche Familie aus Großbritannien. Foto: Yui Mok/PA Wire/dpa

LONDON/BERLIN (dpa). Etwa in England: Dort beobachten gerade viele Menschen, was die königliche Familie macht. Denn Prinz Harry und die Schauspielerin Meghan Markle wollen heute heiraten.

Doch warum hat England eine Königs-Familie und wir nicht? Auch in Deutschland herrschten früher Könige und Kaiser. Damals war das Land eine Monarchie. So nennt man es, wenn in einem Land ein König oder eine Königin sagt, was gemacht wird. In der Regel gehören sie immer zur selben Familie, denn solche Herrscher vererben ihre Macht an Verwandte.

Das Problem daran: Ein Herrscher bestimmte so über ein ganzes Volk. Die Menschen hatten nichts oder sehr wenig zu sagen. Das fanden viele ungerecht. Auch weil sie den Herrscher nicht bestimmen durften.

In Deutschland endete die Monarchie vor etwa 100 Jahren – kurz vor Ende des Ersten Weltkriegs. Viele Menschen glaubten damals, dass Deutschland den Krieg nicht mehr gewinnen könne. Trotzdem wollte der Kaiser, dass Soldaten auf Schiffen in den Kampf zogen. Diese wehrten sich – an vielen Orten. Das war gefährlich. Doch es führte dazu, dass der Kaiser seine Macht abgab.

Heute ist Deutschland eine Demokratie. Durch Wahlen entscheidet das Volk, wer an der Macht ist.

Auch England ist demokratisch. Ganz abgeschafft hat das Land die Monarchie aber nicht. Doch die Königs-Familie hat keine Macht mehr. Stattdessen vertritt sie den Staat etwa bei besonderen Anlässen.

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