Paulas Nachrichten

Als Erster in der neuen Achterbahn

06.09.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Jeden Tag in den Freizeitpark? Das wär doch was! Für Michael Mack und Nikolaus Job ist das Alltag – denn sie arbeiten in Erlebnisparks.

Fast jeden Tag verbringen Michael Mack und Nikolaus Job in Vergnügungsparks! Und sie verdienen damit auch noch ihr Geld. Denn Michael Mack erfindet neue Attraktionen im Europa-Park in Baden-Württemberg. Und Nikolaus Job leitet den Park Belantis im Bundesland Sachsen.

„Ich darf jede Attraktion als Erster fahren“, freut sich Nikolaus Job. „Auch, weil sich sonst keiner reintraut.“ Erst letztes Jahr hat er „Huracan“ eingeweiht: eine Achterbahn mit freiem Fall und fünf Loopings. Ein Angsthase darf man da nicht sein! Auch Michael Mack hat vor zwei Jahren seine erste Achterbahn-Idee umgesetzt: Beim Besuch eines Freizeitparks im Ausland kam ihm die Idee zu einer Katapult-Achterbahn mit Looping.

Solche Besuche in anderen Freizeitparks auf der Welt gehören für die beiden Männer zum Beruf. Dort probieren sie alles Mögliche aus und schauen sich genau um. „Das ist wichtig. Da kann man sich viele Ideen holen“, sagt Michael Mack. Genauso wichtig ist es aber auch, die Besucher des eigenen Parks zu beobachten: „Ich mische mich immer unter die Gäste und höre einfach zu. Dann merke ich, was den Menschen gefällt“, sagt Nikolaus Job.

Ist das denn ein echter Traumjob, was die Männer machen? Ja, da sind sich beide einig. Allerdings ist die Arbeit nicht immer nur Spaß: Man muss sich auch mit Rechnungen herumschlagen und überlegen, wofür man als Nächstes wie viel Geld ausgeben will. Und man muss sich ausmalen, was in den nächsten Jahren bei den Gästen ankommen könnte. Denn so was wie eine neue Achterbahn baut sich nicht mal eben so. Es dauert meist mehrere Jahre, bis aus der ersten Idee ein fertiges Fahrgeschäft entstanden ist.

Eine Wagenkette der Achterbahn „Blue Fire Megacoaster“ des Europa-Parks in Rust rast über die Strecke. Die Idee zu dieser Achterbahn hatte Michael Mack. Er durfte sie auch als Erster ausprobieren. Foto: Rolf Haid

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