Paulas Nachrichten

31.08.2013, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(StN) So läuft ein Verfahren ab: Bei der Hauptverhandlung vor dem Amtsgericht wird geprüft, ob einem Angeklagten eine rechtswidrige Tat nachgewiesen werden kann. Eine rechtswidrige Tat ist zum Beispiel Diebstahl oder Körperverletzung. Die Hauptverhandlung beginnt durch den Aufruf der Sache durch den Richter. Er stellt fest, ob alle anwesend sind. Gibt es Zeugen, die nicht erschienen sind, kann der Richter sie von der Polizei abholen lassen.

Dann folgt die Belehrung des Angeklagten. Er wird daran erinnert, dass man vor Gericht die Wahrheit sagen muss. Man muss sich allerdings nicht selbst belasten. Wäre das der Fall, darf man auch schweigen.

Im Anschluss daran wird der Angeklagte zu seinen persönlichen Verhältnissen vernommen. Dazu gehören neben dem vollständigen Namen auch der Geburtsort, der Familienstand, der Beruf, der Wohnort und die Staatsangehörigkeit. Der Angeklagte muss all diese Fragen wahrheitsgemäß beantworten.

Ist der Angeklagte danach zur Äußerung bereit, wird er zum Tatvorwurf vernommen. Dadurch wird ihm die Möglichkeit gegeben, Dinge zu nennen, die ihn entlasten können. Das können beispielsweise Zeugen sein, die ihm ein Alibi geben.

Darauf folgt dann die Beweisaufnahme. Sie dient der Feststellung der Tatsachen, die das Gericht seiner Entscheidung zugrunde legen darf. Dazu dürfen nur bestimmte Beweismittel genutzt werden: Zeugen, Sachverständige und Urkunden. Danach können andere Beteiligte Fragen stellen.

Im Anschluss an die Beweisaufnahme halten der Staatsanwalt und anschließend der Verteidiger eine lange Rede, das sogenannte Plädoyer. Sie begründen darin, warum sie welche Strafe für den Angeklagten fordern. Danach hat der Angeklagte ein letztes Wort. Der Richter verlässt danach den Saal und überlegt sich, wie er den Angeklagten verurteilen soll. Wenn er sich für eine Strafe entschieden hat, betritt er wieder den Gerichtssaal. Die Urteilsverkündung erfolgt durch die Verlesung der Urteilsformel „Im Namen des Gesetzes“. Jetzt ist das Gerichtsverfahren vorbei.

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Ein Schaf als Mähmaschine

BERLIN (dpa). Wenn du nächstes Mal Schafe siehst, guck doch mal, ob du ein Rhönschaf entdeckst. Diese Tiere erkennst du an ihrem schwarzen Kopf. Hörner haben sie nicht. Hinter den Ohren beginnt die weiße Wolle. Ihr Körper ist lang und kräftig.

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