Paulas Nachrichten

14.09.2013, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(pje) Der Fiat 500 S ist eine besonders muskulöse Version des kleinen Fiats. Der italienische Autobauer hatte eine neue Ausstattungsvariante angekündigt – genau das ist der 500 S, nicht mehr und nicht weniger.

Äußerlich sind die Anklänge an den starken Abarth-Fiat nicht zu übersehen. Die fünfte Version des Fiat 500 gibt sich durch eigene Bug- und Heckschürzen mit Wabenstruktur zu erkennen. Natürlich darf auch das als sportlich geltende Dunkeldekor nicht fehlen: dunkle Leisten im Kühlergrill, dunkel verchromte Griffe an Türen und Heckklappe, schwarz lackierte Felgen und getönte Scheiben. Beim Cabriolet sind Letztere nicht serienmäßig, und der Dachspoiler ist aus Konstruktionsgründen natürlich der Limousine vorbehalten.

Innen gibt’s schwarze Sportsitze in Stoff-Leder-Kombination, Lederlenkrad und ein zusätzliches Ablagefach unter dem Beifahrersitz. Die Klimaanlage ist serienmäßig. Die matt-silbern gehaltene Armaturentafel wirkt leider etwas billig, Farbvarianten sind für den S-Innenraum nicht vorgesehen. „Sport“ ist beim 500 S mehr Schein als Sein. Das zeigen die drei zur Wahl stehenden Benzinmotoren mit 69 PS/51 kW, 85 PS/63 kW und 100 PS/73 kW. Wer auf ausdrucksvolles Aussehen Wert legt, aber auf die Leistung eines Abarth verzichten kann, darf sich freuen: Die Preise des 500 S beginnen bei 13 900 Euro. Selbst die teuerste Version (100-PS-Cabrio für 18 400 Euro) bleibt 500 Euro unter dem günstigsten Abarth.

Paulas Nachrichten