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Übel ausgebremst

07.08.2013, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Jogi Bendias, Neuffen. Zum Artikel „Das Radweg-Dilemma“ vom 3. August. Die Nürtinger Zeitung beschreibt sehr richtig das Dilemma, in dem Radfahrer hierzulande stecken. Allerdings handelt es sich nicht nur um Rennradfahrer, die davon betroffen sind. Ich fahre mit meinem Tourenrad auch sehr zügig zur Arbeit und auch Pedelec-Fahrer erreichen mühelos Geschwindigkeiten, bei denen der beschriebene Radwegzustand Probleme bereitet. Wenn nun aber – wie in Neuffen an der Feuerwehr – ein gänzlich neuer Radwegabschnitt (ich weiß nicht, ob ich dazu „geplant“ sagen darf) jedenfalls angelegt wird, dann erwarte ich, dass er für Radfahrer auch nutzbar ist. Leider ist das hier überhaupt nicht der Fall!

Wer aus Neuffens Stadtmitte Richtung Nürtingen fährt, wird im Schotterbett nach dem Kreisverkehr übel ausgebremst und kommt auch anschließend nur schwerlich über die Landesstraße auf den links der Fahrbahn liegenden Radweg. Wer aus Richtung Auchtert nach Nürtingen will, fährt deshalb auch nicht über den ganzen Kreisverkehr, sondern biegt am besten vor der Mittelinsel schon links ab, um den oben erwähnten Radweg zu erreichen. Weil an der Stelle sicher nicht alle Autofahrer blinken, wenn sie den Kreisverkehr verlassen wollen, auch ein gefährliches Unterfangen. Übrigens fahren da auch viele Schüler – nicht zuletzt denen hätte ich einen sicheren Radweg gegönnt!

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