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TSVW legt Protest ein

13.01.2014, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Handball-Württembergliga Süd

Das Derby der Handball-Württembergliga Süd zwischen dem TSV Zizishausen und dem TSV Wolfschlugen wird ein Nachspiel haben. Die Wolfschlüger legten gestern nämlich Protest gegen die Spielwertung ein. Genauer: gegen die beiden Freiwürfe, die das Schiedsrichtergespann Hirneise/Kehr (SG H2Ku) in den letzten beiden Sekunden verhängte.

Lars Schwend verstand die Welt nicht mehr. „Der letzte Freiwurf ist falsch. Den darf er nicht geben“, polterte der Trainer des TSV Wolfschlugen unweit der Schiedsrichterkabine. „Dafür gibt’s Regeln“, fuhr er fort. Und Wolfgang Stoll stand vor der Frage, „soll ich oder soll ich nicht?“. Er sollte. Und kurz darauf legte der „Hexenbanner“-Abteilungsleiter Protest ein. Weil der erste Freiwurf zwei Sekunden vor Schluss nicht regelkonform ausgeführt worden sei, und weil Zizishausens Schütze Julian Baum sich beim zweiten einen Schritt nach rechts bewegt habe, was nicht regelkonform ist.

Besonders ärgerlich war für die Wolfschlüger auch, dass ihnen der Unparteiische Andreas Kehr nach dem Spiel wohl bestätigte, er hätte das Tor wegen der Regelwidrigkeit nicht geben dürfen, so Schwend und Stoll, die sich etwas vergackeiert vorkamen. Die Schiedsrichter wollten sich nach der Partie zu den Situationen nicht äußern. jsv

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