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Schiedsrichter schlagen Alarm

02.07.2012, Von Uwe Bauer — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Fußball: Bestand der Gruppe Nürtingen dünnt zunehmend aus

Bei den Unparteiischen schrillen die Alarmglocken. Immer weniger Fußballbegeisterte nehmen die Pfeife in den Mund. „So kann und darf es nicht weitergehen“, redeten Frieder Thiehoff, Einteiler der Schiedsrichtergruppe Nürtingen, und Obmann Harald Kuhn bei den Staffeltagen in Kirchheim Klartext und den Vereinsvertretern ins Gewissen.

Können Schieds- und Linienrichterinnen den Engpass beheben? Foto: Urtel

Der Bestand der Schiedsrichter im Bereich des Württembergischen Fußballverbands (WFV) sinkt. Auf seiner Homepage spricht der Verband zwar davon, mit rund 6800 Unparteiischen „sehr gut aufgestellt“ zu sein, es waren jedoch schon deutlich mehr. In der Gruppe Nürtingen löst der Abwärtstrend indes Besorgnis aus. „Der Rückgang nimmt mittlerweile beängstigende Ausmaße an“, stöhnt Harald Kuhn, der auch Obmann des Bezirks Neckar-Fils ist. Innerhalb des letzten Jahres ist der Bestand erneut gesunken, und zwar von 170 auf nur noch 150 Pfeifende. „Das ist erneut ein Rückgang von über zehn Prozent“, beklagen Kuhn und Thiehoff unisono. Verantwortlich dafür machen sie auch die zunehmende verbale Gewalt auf dem und außerhalb des Spielfeldes. „Das hat gewaltige Auswirkungen auf die Zahl der Schiedsrichter.“


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