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Der Boom scheint vorerst vorbei

18.07.2012, Von Uwe Bauer — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Fußball: Rückläufige Mannschaftszahlen bei den Mädchen – Staffeltag in Grötzingen

Der Frauen- und Mädchenfußball erlebte in den letzten Jahren einen Höhenflug, doch seit der Weltmeisterschaft vor einem Jahr im eigenen Land scheint der Boom, zumindest in Württemberg, vorbei zu sein. Auch im Bezirk Neckar-Fils sind die Mannschaftszahlen rückläufig. Nur noch 77 Mädchenteams (im Vorjahr noch 88) jagen in der anstehenden Saison dem runden Leder nach. Bei den Frauen ist die Zahl stabil (26 Mannschaften).

Der Staffeltag für die Vereine mit Frauen- und Mädchenfußball im Bezirk fand an historischer Stätte statt, denn der TSV Grötzingen, in dessen proppenvollem Vereinsheim getagt wurde – bloß fünf Vereine fehlten –, war 1973 der erste Württembergische Frauenmeister.

Mit der abgelaufenen Runde waren die beiden Mädchen-Staffelleiter Heinz Thumm und Klemens Durst, die beide einstimmig entlastet und wiedergewählt wurden, überaus zufrieden. Sie hatten kaum Grund zu Beanstandungen. Lediglich die hohe Zahl der Verlegungen bei den A-Juniorinnen (jedes fünfte Spiel) und noch immer fehlende Spielberichtsbögen wurden bemängelt. Vor allem bei den D-Juniorinnen. „Das kann nicht sein“, schimpften Bezirksjugendleiter Klaus Metzler und Thumm, der sich nicht vorstellen kann, „dass 24 Bögen auf dem Postweg verloren gehen“. Thumm denkt jetzt darüber nach, in Staffeln, in denen Spielberichtsbögen fehlen, keinen Meisterschaftswimpel mehr auszuhändigen.


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