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Sport

Warum der Aufschrei?

02.02.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Rolf Gaber, Nürtingen. Oje, da hat einer sein Wort gebrochen und gleich geht ein Aufschrei der Empörung durch die lokale Sportwelt. Warum eigentlich? Seit wann ist der Sport noch idealistischer Raum, gar gentlemanlike, reklamiert mit Recht noch als seine Basis Tugenden und Grundwerte für sich?

Natürlich entbehrt das Verhalten des Kollegen Hüppchen nicht einer gewissen Pikanterie, war er doch selbst aufs Äußerste erzürnt und moralisch zutiefst getroffen, als er sich mit dem Wortbruch eines Spielers konfrontiert sah. Nur, welchen Anspruch erhebt die Moral als Grundwert im Sport (noch)?

Die Moral als solche ist nicht nur teilbar, sie ähnelt gleichsam einer Amöbe, teilt sich erst, um doppelt weiterzuleben als Doppelmoral eben. Frisch, fromm, fröhlich, frei nach Turnvater Jahn ist der Sport nur (noch), wo der Leistungsgedanke (noch) nicht vorhanden ist. Also vermitteln wir dessen Tugenden und Grundwerte unseren Kindern. Im Leistungssport darauf zu bauen, ist naiv. Gerade der Hochleistungssport macht uns dies täglich klar. Spielerwechsel trotz laufender Verträge oder Doping als einige Übel sind hier exemplarisch zu nennen.


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