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VfL-„Heimspiel“ gegen den SSV in Heilbronn

09.06.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Fußball-Oberliga

Ärger in der Fußball-Oberliga: Das letzte Saisonspiel gegen den akut abstiegsgefährdeten SSV Reutlingen kann der VfL Kirchheim am kommenden Samstag um 15.30 Uhr nicht im eigenen Stadion an der Jesinger Allee austragen. Wegen Sicherheitsauflagen müssen die Kirchheimer ins Frankenstadion nach Heilbronn ausweichen.

Bei einer Besprechung mit der Polizeidirektion Esslingen und dem Württembergischen Fußballverband sahen die Verantwortlichen wegen der zu erwartenden gewaltbereiten Fußballfans keine andere Alternative. Die Polizei stuft diese Partie als „Risikospiel mit besonderer Konstellation“ ein und pochte auf eine Spielortverlegung. Die Reutlinger Konkurrenten im Abstiegskampf können diese Entscheidung nicht nachvollziehen und sprechen von Wettbewerbsverzerrung.

Aus wirtschaftlicher Sicht gibt es nur einen Verlierer – den VfL Kirchheim. Die Saison-Abschlusshocketse fällt aus, die Mannschaft muss nach Heilbronn gefahren werden und das Stadion kostet Miete – Zusatzkosten, mit denen der VfL nicht kalkuliert hat. Heilbronn wurde dem VfL Kirchheim als einziges in der Region taugliches und momentan noch an diesem Termin verfügbares Stadion genannt.

Der VfL hat dem Verband empfohlen, künftig für die Vereine mit Problemfans am letzten Spieltag in der Saisonplanung ein Heimspiel vorzusehen. Der VfL Kirchheim hofft natürlich trotz der Umstände auf zahlreiche Unterstützung seiner Fans beim „Heimspiel“ in Heilbronn. uba/pm


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