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Serienhelden sorgen für allseits gute Laune

05.11.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wolfschlugen kontra Unterensingen: Das Handball-Derby hat Qualitäten eines lokalen Gesellschaftsereignisses. Schon lange vor Spielbeginn war dementsprechend das Foyer der Wolfschlugener Sporthalle gut gefüllt. Nach Spielende war dies ebenso, die Gemütslage nach dem Remis in beiden Lagern gut – auch weil die Statistik passt. Wolfschlugener wie Unterensinger bleiben Serienhelden. Die „Hexenbanner“ sind weiter ungeschlagen, teilen sich jetzt allerdings die Ligaspitze mit dem punktgleichen TSB Schwäbisch Gmünd, der SKV baute seine Mini-Serie zu einer Medium-Serie mit nun 7:1 Punkten und vier ungeschlagenen Partien aus. Angenehmer Nebeneffekt: Die Unterensinger koppeln sich verstärkt von der Kellerregion ab.

Kein Wunder, dass beim Pressegespräch im Foyer nach dem allseits für gerecht empfundenen Remis keinerlei Trübsinn angesagt war. Selbst Siebenmeter-Nichtverwandler Patrick Bauer schien gefasst. „Über die letzte Szene müssen wir nicht diskutieren, den muss ich einfach verwandeln“, haderte der TSVW-Torjäger zwar kurz, der Spontanapplaus der Zuhörer sorgte freilich für eine mentale Aufbauhilfe. Dabei war der Wolfschlugener Torjäger nicht allein in seiner Pein: Nur sechs von 13 Siebenmetern wurden im lokalen Hit überhaupt verwandelt. rei

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