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Sport

Positive Entwicklung

07.06.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Freiwilligendienst im Sport

In Baden-Württemberg haben sich so viele Jugendliche wie nie zuvor für einen Freiwilligendienst im Sport entschieden. Das teilt der Landessportverband Baden-Württemberg (LSV) mit und spricht von einer „positiven Entwicklung für die Verbände und Vereine im Land“.

Zum Schuljahr 2018/2019 haben sich in Baden-Württemberg laut LSV über 470 Jungen und Mädchen entschieden, eine Tätigkeit als Freiwilligendienstleistende im Sport anzunehmen – sei es im ortsansässigen Sportverein, im Verband der eigenen Sportart oder als Kooperation zwischen Schule und Verein im Format „FSJ Sport und Schule“.

Diese Zahl freut natürlich auch LSV-Präsidentin Elvira Menzer-Haasis, für die die vielen Jugendlichen ein Beleg für die gute Arbeit von Baden-Württembergischer Sportjugend (BWSJ) und LSV sind, bei dem die Freiwilligen angestellt sind. „Der große Zulauf zeigt, wie gut die Verzahnung von Sport, sozialem Engagement und individuellem Lernen in unseren verschiedenen Formaten der Freiwilligendienste funktioniert“, so Menzer-Haasis, die als nächstes Ziel eine verstärkte Präsenz der Freiwilligendienstleistenden im ländlichen Raum ausgibt. „Dort sind Vereine oftmals kleiner. Aber es gibt Ansätze, dass sich auch zwei oder drei Vereine eine Stelle teilen. Denn ein Freiwilligendienst im Sport bietet sowohl den Freiwilligen selbst als auch den Vereinen viel Positives.“

Laut Tobias Müller, Vorsitzender der BWSJ, zeigen die von der Sportjugend ausgewerteten Zahlen, dass sich über 75 Prozent der ehemaligen Freiwilligen auch weiterhin ehrenamtlich im und für den Sport einsetzen, der Sport im Gesamten also von dem jungen Engagement profitiere. red/pm

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