Gesund

Wellness in der kalten Jahreszeit

24.11.2017, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Saunieren im Winter

Saunabad: Bei regelmäßiger Anwendung wird das Immunsystem gestärkt, der Stoffwechsel gefördert und das Herz-Kreislauf-System positiv beeinflusst. Foto: AOK

lps/Jm. Besonders in der kalten und nassen Jahreszeit neigt man zum Frieren und sehnt sich nach angenehmer Wärme. Hierbei können regelmäßige Saunagänge Abhilfe schaffen. Zum einen kann der Körper die Wärme genießen und zum ande- ren werden durch bewusstes Schwitzen die Abwehrkräfte gestärkt. Trotz der Kälte draußen ist das Abkühlen nach dem Saunieren unerlässlich, weshalb sich in jedem Fall kalt abgeduscht werden sollte. Durch den enor- men Temperaturwechsel werden die Muskeln entspannt, der Blutdruck gesenkt und der Stoff- wechsel angeregt.

Empfohlene Saunadauer nicht überschreiten

Saunaliebhaber sollten jedoch darauf achten, die empfohlene Saunadauer nicht zu überschreiten.

Empfohlen werden Saunagänge mit einer Länge von durchschnittlich fünfzehn Minuten. Die sehr hohen Temperaturen der Sauna können sich nach einer bestimmten Länge negativ auf den Kreislauf auswirken, weshalb beispielsweise Schwindel eine Folge von übermäßigem Saunieren sein kann. Man sollte daher auch Ruhepausen zwischen mehreren Saunagängen einhalten, damit sich der Körper regenerieren kann. Da durch das Schwitzen viel Flüssigkeit verloren geht, ist es wichtig, nach dem Saunieren ausreichend zu trinken.

Ein Spaziergang an der frischen Luft kann zur Erholung beitragen. Besonders nach dem Sport empfiehlt sich ein Saunabesuch, da durch die Wärme die Muskulatur entspannen kann und Verspannungen gelöst werden.

Auch die Heilung von Zerrun- gen und Muskelrissen kann gefördert werden. Aus diesen Gründen tragen regelmäßige Saunagänge, insbesondere im Winter, zum allgemeinen Wohlbefinden bei und sind gesund- heitsfördernd.

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