Wandertour durch Südtirol

Abwechslungsreiche Wanderwoche in den Alpen
14. bis 20. September
Reisepreis p. P.
€ 1045,–

Südtirol gilt als Paradies: für die Liebhaber von Natur, Alpen und Wanderung. Mehr als 17.000 km Wander und Forstwege erstrecken sich durch die größtenteils unberührte, ursprüngliche alpine Landschaft, die mit dem milden, sonnenverwöhnten Klima der Alpensüdseite für sich werben kann.
Wir haben für Sie eine abwechslungsreiche Wander-Woche zusammengestellt. Die ausgesuchten Touren, bei welchen Sie von professionellen Bergsteigern begleitet werden, führen Sie auf ihre Lieblingspfade inmitten der Natur. Doch wir haben für Sie die Routen gemütlich gewählt und sie erfordern mehr ehrliche Wanderlust als die Kondition eines Profi-Wanderers.


REISEPROGRAMM

1. Tag, 14. 9.: Anreise
Fahrt im komfortablen Reisebus von Nürtingen nach Meran. Wir heißen Sie herzlich willkommen in Südtirol!

2. Tag, 15. 9.: Sonniges Südtirol – das Wandergebiet Meran 2000
Beginn der Wanderung: 9:00 Uhr (Treffpunkt Hotel)
Gehzeit: ca. 6 Stunden, inkl. Pausen
Hafling ist ein Städtchen, das durch seine blonden Abkömmlinge berühmt wurde: die hell-mähnigen, hübschen Haflinger Pferde. Oberhalb Haflings, das sonnenverwöhnt auf einem Hochplateau gelegen ist, befindet sich Falzeben. Dies ist ein perfekter Startpunkt für die erste Wanderung Ihrer Reise, mitten durch einen lichten Lärchenwald und über satte Almwiesen. Die gemütliche Route führt Sie vorbei an der Moschwaldalm auf 1.760 m Höhe und an der Maiser Alm. Schließlich erreichen Sie das Kreuzjöchl, von wo aus Sie bereits einen herrlichen Blick auf die alpine Kulisse genießen. Weiter geht es zu einem kurzen Aufstieg auf den Spieler (2.080 m), ein Aussichtsgipfel, der Sie mit einem noch faszinierenderen Blick in die Ferne überrascht. Sie überschauen die alpine Natur des Wandergebiets Meran 2000. Nachdem Sie das Panorama genossen haben, wandern Sie zurück hinunter zur Meraner Hütte. In der alten, gemütlichen Schutzhütte kehren Sie zu einer Pause und Stärkung ein (fakultativ). Von der Meraner Hütte aus haben Sie übrigens einen guten Blick auf den Ifinger (2.581 m) und die Plattenspitze (2.681 m), Gipfel in den Sarntaler Alpen. Anschließend geht es nach Hause nach Falzeben, über einen bequemen Forstweg, der Sie noch an der Rotwandhütte vorbeiführt.

3. Tag, 16. 9: Waalwege durchs Vinschgautal
Beginn der Wanderung:9:00 Uhr (Treffpunkt Hotel)
Gehzeit: ca. 5 Stunden, inkl. Pausen
Höhenmeter Aufstieg: 470 m
Dutzende Waale ziehen sich durch den Vinschgau, oberer Teil des Etschtals in
Südtirol. Waalwege – das sind Jahrhunderte alte Pfade entlang von Wasserläufen, die hier angelegt wurden, um die Felder zu bewässern. Heute sind die Pfade und schmalen Kanäle, die kaum Steigungen aufweisen, ideale Wanderwege. Die heutige Tour orientiert sich an diesen alten Wasser- Wegen durch das Tal. Sie starten an der Ortschaft Goldrain im Vinschgautal. Auf dem Latschander Waalweg, entlang einem der ältesten Waale Südtirols, geht es vorbei am Schloss Kastelbell. Die Festung liegt hoch oben auf einem Felsen über der Etsch; ihre trutzigen Mauern erinnern an die gefährlichen Zeiten im Südtirol des Mittelalters. Weiter geht es durch steil angelegte Weingärten zur Ortschaft Tschars, wo der Schnalswaal beginnt. Er ist einer der längsten und beliebtesten (und gemütlichsten) Wanderwege Südtirols. Der Waal läuft im Schatten lichter Mischwälder und entlang der Trockenhänge des Sonnenbergs dahin. Wenn Sie schließlich dem alten Schlossweg folgen, gelangen Sie hinaus zum Schloss Juval, das auf einem Hügel zum Eingang des Schnalstals thront. Schloss Juval wurde um 1278 von Hugo von Montalban erbaut. Doch Sie werden wohl eher den heutigen Schlossherrn kennen, in dessen Besitz Juval seit den 1980er Jahren ist: Bergsteigerlegende Reinhold Messner.
Wenn Sie sich für eine Besichtigung des Schlosses entscheiden (ca. 45 Minuten), haben Sie Gelegenheit, einen Eindruck von der Architektur, der Historie und auch von den Sammlungen zu erhalten, die Messner hier untergebracht hat. Anschließend kehren Sie in einer Jausenstation ein. Über einen alten Burgweg machen Sie sich dann an den Abstieg und gelangen nach Staben.

4. Tag, 17. 9.: Wilde Bergwelt
– vom Vigiljoch zur Naturnser Alm
Beginn der Wanderung:9:00 Uhr (Treffpunkt Hotel)
Gehzeit: ca. 6 Stunden, inkl. Pausen
Höhenmeter Aufstieg: 900 m
Die heutige Wanderung soll Ihnen Spektakuläres bieten. So geht es zunächst hoch hinauf mit der Seilbahn auf das Vigiljoch (1.486 m). Um den Bergrücken ranken sich zahllose Legenden.
Wenn Sie sich von der Seilbahnstation aus auf den breiten Wanderweg begeben, zeigt sich die Natur der Umgebung als wildromantische Schönheit. Über das Rauhe Bühel (2.027 m) beschreiten Sie einen Weg durch tiefe Wälder und entlang atmosphärischer Hochmoore. Über Ihnen erstrecken sich die schroffen Gipfel der umliegenden Bergwelt in den Himmel: die markante Naturnser Hochwart. Schließlich gelangen Sie zur Naturnser Alm: Vor Ihnen eröffnet sich der Vinschgau, geprägt von den Gipfeln der Ötztaler Alpen und der Texelgruppe. Ein kleiner Waldweg leitet Sie zum Gasthof Seespitze, idyllisch an der Schwarzen Lacke gelegen, einem dunklen Weiher inmitten des Waldes. Ein Panoramaweg mit Aussicht auf den Meraner Talkessel und die fernen, hohen Dolomiten bringt Sie zurück zur Seilbahn und diese hinunter ins Tal.

5. Tag, 18. 9.: Stadtbesichtigung Meran
Der weltbekannte Kurort Meran, die Perle Südtirols, liegt in einem schön gelegenen Talkessel, in den der Vinschgau, das Etsch- und das Passeiertal einmünden. Diese besondere geographische Lage – die Stadt ist im Norden und Osten von hohen Bergketten geschützt – ist der ausschlaggebende Grund für ihr typisch mildes Mittelmeerklima. Diese klimatischen Bedingungen ermöglichen das Wachstum einer Vielzahl von mediterranen und subtropischen Pflanzen. Während einer Stadtbesichtigung sehen Sie unter anderem den Dom, die Laubengasse sowie die landesfürstliche Burg.

6. Tag, 19. 9.: An Ultner Höfeweg
– uralte Bauernhöfe, uralte Wälder
Beginn der Wanderung: 9:00 Uhr (Treffpunkt Hotel)
Gehzeit: ca. 5 Stunden, inkl. Pausen
Höhenmeter Aufstieg: 320 m
Eine letzte gemeinsame Wanderung steht heute auf dem Programm – wir haben eine besondere Route für Sie ausgesucht, die Sie begeistern wird. Sie fahren nach Kuppelwies im Ultental, um von hier aus taleinwärts zu starten und den Sonnenhang zu begehen. Das Ultental zweigt südlich von Meran ab und gehört bis heute zu den ursprünglichsten Tälern der Region. Grün und satt ist hier auch die Natur. Sie ist insbesondere in einem Teil des Ultentals, im Nationalpark Stilfserjoch, geschützt und ergo dort von besonderer Schönheit. Doch auch die Spuren von Kultur und Kultivierung haben hier einen besonderen Charme. Diesen lernen Sie kennen, wenn Sie auf dem alten Ultner Höfeweg an typischen alten Bauernhäusern vorbeikommen, die von liebevoll gepflegten Kräutergärten geziert werden. Schließlich erreichen Sie St. Gertraud, das höchstgelegene Dorf im Ultental. Dieses erlaubt hier einen faszinierenden Blick auf die Gletscher der Hinteren Eggenspitze und der Zufrittspitze, Ausläufern der Ortlergruppe. Sie kehren hier zunächst zu einem Imbiss ein (fakultativ) und können sich dann auf eine Begegnung mit der beeindruckenden Natur dieser Gegend freuen. Das Ultental ist berühmt für seine „Urlärchen“, drei uralte, riesige Lärchen aus längst vergangenen Zeiten. Angeblich sollen die Bäume über 2000 Jahre alt sein – ohne die Bäume zu beschädigen, ist eine Zählung der Jahresringe freilich schwierig. Doch allein ihr Umfang (8 m) und ihre Höhe (mehr als 35 m) sind gigantisch: Sie gelten nicht nur als die ältesten Nadelbäume Europas, sondern gehören definitiv auch zu den eindrucksvollsten. Über schöne Wiesen- und Waldwege geht es zuletzt zurück nach Kuppelwies, gelegen am Zoggler Stausee.

7. Tag, 20. 9.: Rückreise
Am heutigen Tag heißt es Abschied nehmen von Südtirol und der herrlichen alpinen Natur. Wir wünschen Ihnen jedoch viele schöne Erinnerungen und eine gute
Heimreise!