Wenn es Zeit ist, Abschied zu nehmen

„Jede dunkle Nacht hat ein helles Ende“, besagt ein chinesisches Sprichwort. Es gibt sie, diese schwierigen Tage und Nächte. Dann, wenn man sich von einem nahestehenden Menschen für immer verabschieden muss.
Wir möchten Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, in diesen dunklen Zeiten des Lebens tröstend und hilfreich zur Seite stehen. Deshalb legen wir Ihnen diesen Trauerbegleiter ans Herz. Unser Ratgeber enthält wichtige und fachkundige Informationen von erfahrenen Spezialisten aus der Region, die Sie im akuten
Trauerfall mit ihrer Dienstleistung gerne unterstützen. Der einzigartigen Persönlichkeit des Verstorbenen einschließlich seiner kulturellen Herkunft möchte man gerecht werden, wenn es um die Gestaltung der Trauerfeierlichkeit, der Bestattung, des Blumenschmucks und des Grabmals geht.
Heute gibt es verschiedene Möglichkeiten an Bestattungsformen und Beisetzungsarten. Außerdem gilt es, diverse organisatorische Dinge, Formalien und Regularien zu berücksichtigen. Wie gut, wenn man weiß, an wen man sich wenden kann. „Wie kann ich Vorsorge treffen“ ist ein weiterer Themenbereich dieser Ausgabe. Er widmet sich den Vorkehrungen, die jeder Einzelne angehen kann, um es im Falle einer schweren Erkrankung oder nach Ableben den Angehörigen zu erleichtern, bestimmte Dinge in seinem Sinn zu regeln.
Die Broschüre verweist aber auch auf Anlaufstellen für die Zeit danach, wenn es darum geht, Trauer als einen Bestandteil des Lebens anzunehmen, sie zu bewältigen und sich dem Leben neu zu öffnen, eben wieder das Licht in das Dunkel zu lassen.
Im Falle eines Falles finden Sie hier Ansprechpartner, damit Sie, wenn es heißt, Abschied zu nehmen, nicht allein sind.
Ihr Trauerbegleiter-Team

Trauerbegleiter

Vorsorgen

Patientenverfügung – was ist das?

Ein schwerer Unfall, ein Organversagen bei lebensgefährlicher Erkrankung – schnell kann eine Situation entstehen, in der man sich nicht mehr verständlich machen kann. Erwachsene Menschen sind meist gewohnt, Entscheidungen im Leben selbst zu treffen.
Jeder Volljährige kann mit einer Patientenverfügung dafür sorgen, dass dies für gesundheitliche Fragen auch so bleibt. Dabei geht es um Situationen,die wir uns heute nur schwer vorstellen können: Wenn unsere geistigen Fähigkeiten einmal – auch nur vorübergehend – eingeschränkt oder völlig verloren gegangen sein sollten.

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Trauerbegleiter

Todesfall

Wegbegleitung in den schwersten Stunden

Die passenden Worte zu finden ist eine Kunst. Noch schwieriger wird es, wenn es um den Abschied eines geliebten Menschen geht. Denn bei einer Trauerrede geht es darum,dem Unaussprechlichen Worte zu verleihen. Worte, die die Hinterbliebenen durch ihre Trauer tragen und gleichzeitig den Verstorbenen in seinem Wesen würdigen. Lange war die Begleitung einer Beisetzung den geistlichen Vertretern vorbehalten. Doch zwischenzeitlich gibt es immer mehr professionelle Trauerredner beziehungsweise Trauerbegleiter, die geübt darin sind, die richtigen Worte zu finden. Doch die Arbeit geht weit über die Trauerfeier und Trauerrede hinaus.

 

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Trauerbegleiter

Bestattung

Von Erdgräbern und Beisetzungen unter Bäumen

Grundlage für die Wahl der Beisetzungsart und des Grabes ist die Entscheidung
für eine der beiden Bestattungsformen Erd- oder Feuerbestattung,also der Beisetzung des Leichnams in einem Sarg oder der Beisetzung der Asche. Die Erdbestattung ist die wohl häufigste Form der Bestattung. Der Körper des Verstorbenen wird in einen Sarg gebettet und der Erde übergeben. Der Sarg hat, je nach Region, eine Ruhefrist von 20 bis 30 Jahren. Bei der Feuerbestattung wird der Körper des Verstorbenen in einem Krematorium eingeäschert. Die Asche wird in einer Urne auf dem Friedhof beigesetzt oder im Rahmen einer Seebestattung auf See beigesetzt.

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Trauerbegleiter

Trauer

Beistand in Zeiten der Trauer

Wenn ein geliebter Mensch stirbt, ist es so, dass ein Teil unseres Selbst mit ihm gegangen ist. Ein Verlust, der so tief geht, stürzt mitunter den Zurückgebliebenen in ein schwarzes Loch. Unterstützung auf dem Weg zurück ins Leben bieten Trauerbegleiter. In Nürtingen gibt es für Trauernde dazu eine ganze Reihe von Angeboten vom Trauercafé bis hin zur Einzelbegleitung. „Wenn ein geliebter  Angehöriger stirbt, ist es, als ob einem der Boden unter den Füßen weggezogen wird“, weiß Rosemarie Bernutz vom Ökumenischen Arbeitskreis Trauerbegleitung im Raum Nürtingen.

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Trauerbegleiter

Vererben und Erben

Erben und Vererben: Notarielles Testament

Nach Schätzungen von Fachleuten haben nur etwa 20 Prozent der Deutschen ein Testament errichtet. Wer die Aufteilung seines Erbes geregelt hat, kann beruhigter in die Zukunft sehen. Wenn kein Testament vorhanden ist, stehen dem hinterbliebenen Ehegatten 50 Prozent des Erbes zu, wenn Kinder vorhanden
sind. Diese erhalten ebenfalls insgesamt 50 Prozent. Bei mehr als einem Kind wird die Hälfte anteilig aufgeteilt. Ohne Testament wird das Vermögen gegebenenfalls nicht im Sinne des Erblassers verteilt. Grundsätzlich ist ein formgerecht errichtetes, eindeutig formuliertes privatschriftliches Testament gültig.

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