Die Verlobungszeit

Es gibt keine gesetzlichen Vorschriften, in welchem Zeitraum nach der Verlobung die Hochzeit stattfinden muss. Früher war es üblich, innerhalb etwa eines Jahres nach der Verlobung zu heiraten. Im Jahr 1 hat man sich also verlobt und im darauffolgenden Jahr wurde die Hochzeit gefeiert. In neuerer Zeit gibt es sehr unterschiedliche Zeiträume, die zwischen Verlobung und Heirat liegen. Manche Paare heiraten bereits einige Monate nach der Verlobung, andere lassen sich zwei bis drei Jahre Zeit. Das hängt vor allem von der persönlichen Einstellung der beiden Partner ab. Dennoch heiraten die meisten Paare im Jahr nach der Verlobung.
Die Zeit der Verlobung dauert vom Versprechen der Ehe oder der Anmeldung
der Eheschließung auf dem Standesamt bis zum Tag der Hochzeit.
(aus www.hochzeit-perfekt-geplant.de)

Damit die Ehe gelingt: Angebote zur Ehevorbereitung
Dass Ehe gelingt, ist das Anliegen von Gabriele Leuser-Vorbrugg, der Dekanatsbeauftragten für Ehe- und Familienpastoral im Dekanat Esslingen-
Nürtingen. Deshalb bietet das Dekanat Veranstaltungen zur Ehevorbereitung
an. Hier stellen wir einige der Angebote vor.

„Gemeinsam unterwegs“
Der Tag „Gemeinsam unterwegs.Der andere Tag für Paare“ am Samstag, 5.April, von 9 bis 18 Uhr, wird geleitet von Martin Schwer, katholischer Pfarrer, Nürtingen und Gabriele Leuser-Vorbrugg. Treffpunkt ist in Grabenstetten, Falkensteiner Höhle.Wie im wirklichen Leben machen sich Paare miteinander auf den Weg.
Vor der Hochzeit halten sie inne, kommen mit anderen Paaren und dem Team ins Gespräch an diesem Tag im Freien, in der Natur. Im Erleben werden die Fragen lebendig: Wie gehen wir unseren Weg gemeinsam? Wie entscheiden wir uns bei Wegkreuzungen? Wer geht mit uns? Woher bekommen wir Kraft und Erfrischung für unseren Weg?

„Sie sagen JA zueinander, JA mit Gottes Segen“
Beim Ökumenischen Tag für
Paare „Sie sagen JA zueinander,JA mit Gottes Segen“ am 10. Mai nehmen sich Paare vor der Hochzeit Zeit, um mit anderen über Partnerschaft und Ehe nachzudenken. Ausdrücklich sind Paare unterschiedlicher Konfession angesprochen. Wie gelingt konfessionsverbindende Ehe? Wo liegen Stolpersteine? Wie kann eine ökumenische Trauung gestaltet werden?
Ein ökumenisches Team begleitet die Paare an diesem Tag.

Tag für Paare
Am „Tag für Paare“ am 5. Juli tauschen sich Paare mit anderen Paaren aus, wie Partnerschaft und Ehe gelingen können. Sie werden begleitet von einem Team, einem Ehepaar und einem Pfarrer. Die Anliegen, Fragen und Wünsche der Paare werden aufgenommen. Verschiedene Methoden lockern diesen Tag auf und lassen ihn zu einer Auszeit im Vorbereitungsstress werden. Dabei geht es auch um die ganz persönliche Gestaltung der eigenen Hochzeitsfeier. Ergänzt werden diese Angebote von der „Werkstatt Traugottesdienst“ am 7.Februar in Esslingen-Berkheim und am 23. Mai, in Esslingen-Zollberg, jeweils von 19.30 bis 22 Uhr. Veranstalter ist die Dekanatsbeauftragte für Ehe- und Familienpastoral im Dekanat Esslingen-Nürtingen in Zusammenarbeit mit der Katholischen Erwachsenenbildung im Landkreis Esslingen.
keb
(Weitere Infos unter www.keb-esslingen.de)

Der Antrittsbesuch bei den Brauteltern
Ein Mann, der bei den Eltern der Braut um die Hand ihrer Tochter anhalten will, sollte vorher mit seiner Angebeteten sprechen. Am besten lege sich das Paar einen gemeinsamen Schlachtplan zurecht, rät das Netzwerk Etikette Trainer International in Hamburg.
Vor allem wenn der Mann die Eltern seiner Freundin bei diesem Antrittsbesuch
das erste Mal sieht, müsse er darauf gefasst sein, dass das Treffen einem Bewerbungsgespräch ähneln könnte. Seine Freundin könne ihn darauf gut vorbereiten, schließlich kenne sie die Erwartungen ihrer Eltern am besten.
Legen die Eltern Wert auf die guten alten Sitten, sollte der Bräutigam ein
paar Tipps beachten: Am besten trete er stilecht mit Anzug oder zumindest
mit Hemd und Krawatte auf. Die angemessenste Besuchszeit sei der Sonntagvormittag zwischen 11 und 12 Uhr.
Er sollte in jedem Fall beide Elternteile um die Hand der Tochter bitten. Nur den Vater zu fragen, gelte als antiquiert, warnen die Benimm-Experten. Seien die Eltern geschieden, sollten zwei Termine angesetzt sein. Im Gegensatz zu früher bitte der zukünftige Bräutigam die Eltern heute aber nicht mehr ausdrücklich um ihre Zustimmung. Es gehe darum, sie nicht zu ignorieren, sondern rechtzeitig über die Heiratspläne zu informieren.

Willst du mich heiraten?
Geht es um den Heiratsantrag, sollte man sich zu folgenden Punkten Gedanken
machen: Wie formuliere ich den Antrag? Wann mache ich den Antrag? Wo mache ich den Antrag? Was brauche ich noch?
Für die Auswahl der Worte gibt es sicherlich viele Formulierungen. Hier eine kleine Auswahl als Anregung: Möchtest Du mich heiraten? Kannst Du Dir vorstellen, mich zu heiraten? Kannst Du Dir vorstellen, dass wir dauerhaft zusammenbleiben? Der Antrag sollte in einer besonderen, möglichst romantischen Atmosphäre stattfinden. Das kann am gemeinsamen Jahrestag, am Valentinstag, Weihnachten, Neujahr oder an einem anderen speziellen Tag stattfinden.
Obwohl sich diese besonderen Termine anbieten, muss man nicht unbedingt
so lange warten und kann auch einen „normalen“ Tag wählen, wenn man diesen zum Beispiel durch den Besuch eines speziellen Restaurants oder ein Picknick in einer schönen Umgebung zu etwas Besonderem macht. Einen geeigneten Ort zu bestimmen ist auch eine Sache der Kreativität und der persönlichen Vorlieben der Partner.
Für die Verlobung sollte man sich Gedanken machen, ob man dies eher in einem privaten Rahmen oder eher öffentlich tun möchte. Die Spanne reicht hier von der eigenen Wohnung bis zu einer Verlobung im Kino vor aller Öffentlichkeit. Überlegen Sie, was für Sie und Ihren Partner am besten passt und ob sich beide Partner dabei wohlfühlen können. Dies können zum Beispiel der Ort des Kennenlernens, das Lieblingsrestaurant, ein schöner Ort in der Natur sein.
Zuletzt noch einige Gedanken zu den weiteren „Zutaten“ für einen Verlobungsantrag. Hier wäre zuerst an Blumen zu denken, zwei Gläser für Sekt oder Champagner, vielleicht auch schon Verlobungsringe oder ein einzelner besonderer Ring mit Diamant für die Dame, sofern das nötige Geld hierfür vorhanden ist.
(www.hochzeit-perfekt-geplant.de)

Wo trägt man den Verlobungsring?
Im deutschen Sprachraum werden die Verlobungsringe am Ringfinger der linken Hand getragen, die dann nach der Hochzeit an die rechte Hand wechseln. Der Verlobungsring wird dann so zum Ehering. Hat man Verlobungsringe und Eheringe, werden die Verlobungsringe nach der Hochzeit abgelegt und nur noch die Eheringe getragen. Manche Frauen behalten den Verlobungsring an der linken Hand, der Mann legt den Verlobungsring nach der Hochzeit ab.
dpa