Nach der Hochzeit

Gerne möchten aber auch viele frisch Vermählte direkt in den Honeymoon starten. Oft besteht an den Hochzeitsorten die Möglichkeit, eine Hochzeitssuite zu buchen, um seine Hochzeit richtig romantisch ausklingen zu lassen. Unvergesslich in Erinnerung bleibt beispielsweise ein großer Whirlpool auf der persönlichen Dachterrasse. Das Frühstück wird ans Bett serviert und das Paar selbst ist auf Rosenblättern gebettet. Bei einigen Hochzeitsanbietern gehören zur Grundausstattung der Suite beispielsweise ein Wasserbett, ein eigener Spabereich  und ein riesiges Badezimmer mit einer freistehenden Badewanne. Kleine Details wie Champagner und Pralinen stehen in der Suite bereit. Auch sogenannte Love-Dinner, die direkt auf das Zimmer gebracht werden. Zur Auswahl stehen sogar exotische Speisen, die die Libido in Schwung bringen sollen, also ein sinnliches Dinner. Wer aber etwas ganz anderes möchte, kann eine Nacht in einem Iglu verbringen. Nach einem exklusiven Abendessen am Tag der Ankunft nimmt das Paar an einer Nachtwanderung mit Fackeln teil. Anschließend wird in der Eisbar innerhalb des Hauptiglus ein Schlummertrunk gereicht. Auf ungefähr 2000 Meter Höhe, mit Blick
auf die gigantische Bergwelt, aneinandergekuschelt in einem Doppelschlafsack mit einem Glas Champagner in der Hand erlebt das Paar Romantik
pur. lps/Mo

Das schöne Hochzeitskleid weiterverwenden
Wie heißt es so schön: Blaukraut bleibt Blaukraut und Brautkleid bleibt Brautkleid. Doch das hat das meist sehr teure Kleid nicht verdient. Es kann zu einem Abend- oder Cocktailkleid verwandelt werden. „Oft ist das Schicksal eines Brautkleides das, dass es ewig als Erinnerung an den Tag im Kleidersack in einem Schrank hängt und viel Platz wegnimmt“, sagte Tina Ries, Vizevorsitzende des Bundes der deutschen Hochzeitsplaner. Dabei lasse sich damit noch etwas anstellen. Ein Brautkleid kann eine Frau etwa in ein trendiges Abendkleid umnähen, zum Cocktailkleid kürzen oder einfärben lassen. „Man kann bei den meisten Kleidern verschiedene Stofflagen oder Unterröcke herausnehmen, so dass das Ganze an Volumen verliert“, rät die Inhaberin eines Brautmodengeschäftes im hessischen Limburg. Grundsätzlich sollte man solche Änderungen aber mit einer Schneiderin besprechen und diese dann auch mit der Nähmaschine ranlassen. Je nach Ausmaß der Änderung koste das ab 100 Euro. Auch beim Einfärben einer so aufwendigen Klamotte aus mehreren Materialien wie dem Brautkleid muss der Profi ran: „Ich rate ab, das Kleid zu Hause in die Waschmaschine zu stecken und dort zu färben“, sagt Ries. Auch die Brautschuhe können einen neuen Farbton erhalten. „Es bietet sich an, einen Satinschuh in Creme, Weiß oder Elfenbein zu kaufen“, empfiehlt Ries. „Es ist ja oft schwierig, einen schicken Schuh von der Stange zu finden, der genau zu einem Ton passt. Mit dem Einfärben weißer Schuhe kann man eine Punktlandung hinlegen.“ In die Wäscherei, die den Schuh färben soll, müsse man nur eine Stoffprobe des Kleides bringen. Aus dem Hochzeitsoutfit lässt sich aber noch mehr machen: „Manche Bräute lassen das Kleid zum Taufkleid umschneidern, wenn das erste Kind auf die Welt kommt.“ Andere kaufen sich eine Kleiderpuppe und stellen das schöne Kleid im Schlafzimmer auf – „damit man es jeden Tag vor Augen hat und sich daran erfreut“, sagte die Brautkleidexpertin. Da das aber nicht jedermanns Einrichtungsgeschmack oder vielen die Weiterverarbeitung zu aufwendig sei, nehmen sich die meisten Bräute in spe beim Kleiderkauf vor, das Stück weiterzuverkaufen. Oder sie leihen sich nur ein Brautkleid aus. Dazu rät Ries aber nur bedingt: „Wenn die Braut die erste Braut ist, die das Kleid trägt, kann das noch eine interessante Sache sein. Denn das Leihen kostet 60 Prozent eines
Neupreises.“ Doch ein mietbares Kleid wird von mehreren Bräuten getragen. „Es muss jedes Mal abgeändert und gereinigt werden, es können bestimmt auch mal Perlchen abgehen oder es kann Flecken haben, die die Braut davor bei der Reinigung nicht herausbekommen hat.“ Eine Alternative sei der Kauf von Kleidern aus der Vorsaison, die bis zu 40 Prozent günstiger sein können – und dazu ungetragen. „Ein Kleid aus dem Jahr zuvor ist nicht weniger aktuell, vom einen zum anderen Jahr verändert sich in der Brautmode nicht so viel.“
dpa/tmn

Versicherungen anpassen
In Sachen Versicherungen gilt es nach der Trauung das eine oder andere zu beachten und zu regeln. Als erstes sollten die Frischvermählten um einen Termin mit ihrem jeweiligen Berater bitten, um die Versicherungsscheine zu überprüfen. Zusammen wird überprüft, welche Versicherungen zu ändern, aufzugeben oder neu abzuschließen sind. Den Versicherungen sind die Veränderung des Lebensstands und gegebenenfalls auch die Namensänderung mitzuteilen. Wer nur die Namensänderung bekannt geben möchte, kann diese Nachricht per Post schicken. Eine Kopie der Heiratsurkunde muss beigelegt werden. Doch sicherlich möchte das junge Ehepaar die Versicherungen auch entsprechend des neuen Lebensstands aktualisieren. Versicherungen wie Haftpflicht, Hausrat und Rechtschutz sind der neuen Situation anzupassen. Eheleute können gemeinsam versichert sein. Also geht es darum, die Versicherungsverträge zusammenzulegen. Diese Versicherungen sind finanziell günstiger und decken als Familienversicherung ein Risiko angemessen ab. Eine Lebensversicherung gibt es nicht für Paare; doch wahrscheinlich möchten die Eheleute nun das Bezugsrecht zugunsten des jeweiligen Partners umschreiben oder erweitern. Dazu benötigt die Versicherung die Daten des Bezugsberechtigten, wie Name, Geburtsdatum, Geburtsort und Wohnort. Außerdem sollte daran gedacht werden, den Partner als zusätzlichen Fahrer bei der Kfz-Versicherung eintragen zu lassen. Auch hierzu reicht ein einfaches Anschreiben mit der Kopie der Heiratsurkunde. Weiterhin gilt es die Krankenkasse über den Ehestand zu informieren, gegebenenfalls auch über die Namensänderung. Wer gesetzlich versichertes Mitglied einer Krankenkassen ist, beantragt eine neue Krankenkassenkarte.
(aus: www.hochzeitsfluesterer.de)

Ein Fotobuch erinnert an die Hochzeit
Ein wenig zittern wohl den meisten Brautpaaren die Hände, wenn sie sich die Ringe anstecken, nachdem sie sich das Jawort gegeben haben. Diesen Moment muss man unbedingt im Bild festhalten. Noch nach Jahrzehnten gehen dem Brautpaar die Herzen auf, wenn sie diese Fotografie sehen und an dieses wichtige Ritual zurückdenken. Damit am großen Tag das Fotografieren auch wirklich gut klappt und alle wichtigen Details perfekt im Bild festgehalten sind, bieten professionelle Fotografen dem Brautpaar immer öfter ein sogenanntes „Engagement-Shooting“ an.
Dabei lernen sich Fotograf und Brautpaar am Ort der Trauung kennen und können wie bei einer Generalprobe schon einmal ausprobieren, wie sich das Brautpaar vor welchen Hintergründen in Szene setzen sollte. Diesen Trick können selbstverständlich auch gute Freunde anwenden, die das Fotoshooting während der Hochzeit übernehmen. Mit digitalen Kameras, einem guten Auge und
ein wenig fotografischem Geschick ist das nicht mehr allzu schwierig. Selbst die professionelle Präsentation der Bilder ist einfach. So gibt es beispielsweise Fotobücher mit stilvoller Hochglanz-Veredelung. Mit einem Einband aus Hardcover, Premiumleinen oder Kunstleder können die schönsten Bilder angemessen präsentiert werden.
djd/pt

Ein kleiner Ausblick
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