Wirtschaft

Wenn Mieter umbauen

30.09.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(pm) Wer in seiner gemieteten Wohnung umbauen oder modernisieren möchte, sollte sich vorab informieren und absichern, rät der Deutsche Mieterbund Esslingen-Göppingen. Anderenfalls drohten spätestens beim Auszug böse Überraschungen. Alle Modernisierungsarbeiten, die zu Eingriffen in die Bausubstanz des Hauses oder der Wohnung führen, seien nur mit Zustimmung des Vermieters zulässig. Bevor also in eine aufwändige Badsanierung, den Einbau einer zusätzlichen Dusche oder eine Fußbodenerneuerung mit Parkett oder Laminat investiert wird, müsse der Vermieter um Erlaubnis gefragt werden. Das sogar bei kleineren Baumaßnahmen, wenn zum Beispiel eine Zwischenwand eingezogen, Holzverkleidungen angebracht, Türblätter gekürzt, Sicherheitsschlösser oder Türspione eingebaut werden sollen. Einen finanziellen Ausgleich beim Auszug müsse der Vermieter nur zahlen, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde. Die Erlaubnis zur Modernisierung allein reiche hier nicht aus. Der Vermieter könne den Mieter sogar auffordern, seine Einbauten und Einrichtungen mitzunehmen. Er könne verlangen, dass die Wohnung im ursprünglichen Zustand zurückgegeben wird. Deshalb, so der Mieterbund, sollten Mieter, bevor sie investieren, eine Modernisierungsvereinbarung mit dem Vermieter treffen, in der die einzelnen Vorhaben genau beschrieben werden und die Entschädigungsfrage beim Auszug geregelt wird.

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