Wirtschaft

Vom einfachen Verbandsmull zum Hightech-Gewebe

18.06.2005, Von Nicole Mohn — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Vor 150 Jahren nahm Elmer und Zweifel die Produktion in Bempflingen auf - Heute in fünfter Generation

BEMPFLINGEN. Die Erms ist der Grund, warum es zwei Schweizer im 19. Jahrhundert nach Bempflingen verschlug. Die Eidgenossen waren auf der Suche nach freier Wasserkraft im kleinen Dörfchen vor den Toren Stuttgarts fündig geworden. Vor 150 Jahren liefen in der damals hochmodernen Spinnerei und Weberei von Elmer und Zweifel die Maschinen an. Und auch heute übernehmen die Spezialisten für Garne und Stoffe ganz im Sinne ihrer Gründungsväter in vielen Bereichen eine Vorreiterrolle.

Es war die Zeit, in der die Industrialisierung mit Riesenschritten voranging. Vor allem die Textilherstellung wandelte sich grundlegend. England hatte dabei die Nase vorn: Richard Arkwrights erfand hier mit der „Water Frame“ 1769 die erste automatische Spinnmaschine, 1785 folgte der Maschinenwebstuhl von Edmund Cartwright. Wenig später schwappte die Entwicklung auf das europäische Festland über. Und auch die Vettern Heinrich und Friedrich Elmer - Sprösslinge einer Schweizer Händlerfamilie - beschlossen, in dieser boomenden Branche zusammen mit Esajas Zweifel ihr Glück zu versuchen.

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