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Wirtschaft

Umwandlung

10.08.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(pm) Werden die Wohnungen im Mietshaus in Eigentumswohnungen umgewandelt, kann jede Wohnung für sich einzeln verkauft werden. Der „scheibchenweise“ Verkauf verspricht deutlich höhere Umsätze und Gewinne als der Verkauf des Mietshauses insgesamt. Käufer der umgewandelten Eigentumswohnungen können die dort wohnenden Mieter selbst sein, Kapitalanleger oder Selbstnutzer, die selbst einziehen wollen. Weil Mieter, die ursprünglich in ein normales Wohnhaus und eine Mietwohnung gezogen sind, nach der Umwandlung durch potenzielle Selbstnutzer ein höheres Kündigungsrisiko haben, werden sie nach Angaben des Deutschen Mieterbundes Esslingen-Göppingen durch den Gesetzgeber besonders geschützt.

Drei Jahre lang dürfe der Käufer der umgewandelten und verkauften Eigentumswohnung nicht wegen Eigenbedarf oder Hinderung angemessener wirtschaftlicher Verwertung kündigen, so der Mieterbund. Die Bundesländer könnten diese Kündigungssperrfrist für Städte und Gemeinden mit Wohnungsmangel auf bis zu zehn Jahre verlängern. Nach Ablauf dieser Kündigungssperrfrist könne der Käufer kündigen, aber nur beim Vorliegen eines Kündigungsgrundes. Die gesetzlichen Kündigungsfristen müsse er auch einhalten.


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