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Taiwanesen steigen bei Matec ein

23.02.2017, Von Henrik Sauer — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Anderson Group übernimmt insolventen Maschinenbauer

KÖNGEN. Die Matec Maschinenbau hat einen neuen Eigentümer. Wie Insolvenzverwalter Marcus Winkler gestern bekannt gab, hat er das Unternehmen an den international tätigen Maschinenbauer Anderson Group in Taiwan verkauft. Von 150 Mitarbeitern blieben 135 bei Matec beschäftigt.

Durch den Kauf werde der Fortbestand von Matec gesichert, so Winkler in einer Pressemitteilung. „Mit diesem Investor hat die Matec Maschinenbau optimale Perspektiven für einen langfristigen wirtschaftlichen Erfolg.“ Das Unternehmen werde weiterhin in Köngen produzieren.

Die Anderson Group ist laut deren Internetseite ein weltweit tätiger Hersteller von CNC-Werkzeugmaschinen mit Niederlassungen in China, USA, Brasilien sowie zwei Mal in Nordrhein-Westfalen. Im Sommer 2015 hat die Gruppe den Mönchengladbacher Hersteller Monforts übernommen. Einen weiteren Produktionsstandort betreiben die Taiwanesen in Detmold.

Matec hatte im Oktober 2016 Insolvenzantrag gestellt, das Verfahren war am 1. Januar 2017 eröffnet worden. Er habe eine ganze Reihe von Gesprächen mit potenziellen Käufern geführt, so Insolvenzverwalter Winkler. Dabei habe sich die Anderson Group als „hervorragend geeigneter Investor“ herausgestellt. Gründe seien hierfür unter anderem die „fundierten Branchenkenntnisse und die Vertrautheit mit dem deutschen Markt“.


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