Wirtschaft

Studium und Steuer

30.10.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(pm) Ausgaben für das Studium lassen sich womöglich später von der Steuer absetzen, darauf weist der Bund der Steuerzahler Baden-Württemberg hin. Das heiße für Studenten, Quittungen und Belege zu sammeln, die die Ausgaben für das Studium dokumentieren. Absetzbar seien beispielsweise Ausgaben für Lehrbücher, Schreibmaterial, den Laborkittel oder Kosten für ein privates Repetitorium, ein Praxis- oder Auslandssemester oder ein Promotionsvorhaben. Verfüge der Student bereits über ein abgeschlossenes Studium oder eine Ausbildung, könnten diese Kosten für das Zweitstudium in der Einkommensteuererklärung vollständig als Werbungskosten abgesetzt werden. Ein Verlust könne in spätere Berufsjahre mitgenommen werden. Das Masterstudium gelte schon als zweites Studium.

Bei Studenten im Erststudium ordne die Finanzverwaltung die Ausgaben bisher als Sonderausgaben ein. Maximal 6000 Euro pro Jahr könnten so geltend gemacht werden und ein Verlustvortrag in spätere Berufsjahre sei nicht möglich. Der Bund der Steuerzahler unterstütze ein Musterklageverfahren eines BWL-Studenten gegen die steuerliche Benachteiligung der Erststudienkosten.

Informationen, wie Studenten und auch ihre Eltern mit dem Studium Steuern sparen können, bietet der Bund der Steuerzahler auf seiner Internetseite unter www.steuerzahler.de.

Wirtschaft

Mehr Wirtschaft Alle Wirtschaftsnachrichten