Wirtschaft

Sanitär-Handwerk braucht Nachwuchs

01.04.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Innungsversammlung: Betriebe stehen wirtschaftlich sehr gut da

ESSLINGEN (pm). Bei der Mitgliederversammlung der Innung Sanitär Heizung Klempner (SHK) Esslingen-Nürtingen im Haus des Handwerks in Esslingen stand die „ErP“-Richtlinie im Mittelpunkt. Hinter dem sperrigen Begriff verbirgt sich die Umsetzung der Ökodesign-Richtlinie, die ab 26. September 2015 in Kraft tritt. Ab diesem Zeitpunkt gilt, wie bei vielen anderen Geräten bereits bekannt, auch für Heizgeräte, Warmwasserbereiter und Speicher eine Verbrauchskennzeichnungspflicht. Die Tücken speziell bei Verbundanlagen sind nicht unerheblich, wie Referent Thomas Huber vom Fachverband Sanitär – Heizung – Klima herausarbeitete.

Wirtschaftlich ist die Situation für alle Betriebe hervorragend, so der Tenor in der von Obermeister Albrecht Lohrida geleiteten Versammlung. Problematisch sei aber, dass der Nachwuchs nicht wie benötigt zur Verfügung stehe. Werbung für das Handwerk mit seinen hervorragenden Entwicklungsmöglichkeiten stünde deshalb weiterhin im Fokus der Innung.

Jürgen Ruckstädter, SHK-Abteilungsleiter an der Esslinger Friedrich-Ebert-Schule, gab einen Einblick in die Arbeit der Schule. 126 Azubis werden dort zurzeit im dualen System als Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik ausgebildet. Wichtiges Ziel aller Beteiligten ist es, keine Azubis während der Ausbildung zu verlieren.

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