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Mysteriöse Vorfälle

19.09.2013, Von Philip Sandrock — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Drohbriefe und ein vermeintlicher Sprengstoffanschlag überschatten Norgren-Verhandlungen

Das Großbettlinger Norgren-Werk soll geschlossen werden. Foto: NZ-Archiv

GROSSBETTLINGEN. Das Schreiben, das in der vergangenen Woche an die Norgren- Mitarbeiter verschickt wurde, war brisant: Darin teilte die Geschäftsleitung mit, dass leitende Mitarbeiter Drohbriefe erhalten hatten, „die tief in den persönlichen und familiären Bereich eindringen“. Zudem hätten am vergangenen Donnerstagabend „Unbekannte mit einem Sprengsatz einen Anschlag auf das Werk Großbettlingen verübt und dabei einen Mitarbeiter des Werksschutzes so schwer verletzt, dass er zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden musste“. Man könne die gegenwärtige schwierige Situation nur dann bewältigen, sofern man sachlich, respektvoll und ohne Bedrohung von Leib und Leben der Mitarbeiter oder ihrer Familien miteinander umgehe, teilte die Geschäftsleitung mit.

Die schwierige Situation, von der die Rede ist, ist der Ende August bekanntgewordene Plan, das Großbettlinger Werk zu schließen. Seitdem lässt die Firma das Gelände von einem Sicherheitsdienst bewachen.


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