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Wirtschaft

Kirchheim gibt Ikea noch nicht auf

07.02.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wirtschaftsförderin Piroska Csösz stellt Jahresbericht vor

KIRCHHEIM (tb). Der Verband Region Stuttgart lehnt die Ansiedlung von Ikea im Kirchheimer Gewerbegebiet Kruichling ab. Die Stadt will aber noch nicht aufgeben, sagten Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker und Wirtschaftsförderin Piroska Csösz im Gemeinderat. Csösz stellte dort ihren Jahresbericht vor. Ein weiterer Schwerpunkt war dabei die Vermarktung des Kruichling.

Während es bei Verkäufen im Kruichling und bei der Frage, wie es gelingen kann, Ikea nach Kirchheim zu bringen, noch große Schwierigkeiten zu überwinden gilt, konnte Piroska Csösz zunächst von einem Erfolg berichten: Das Autohaus Entenmann siedelt sich an der Stuttgarter Straße an. Den Verkauf des 7500 Quadratmeter großen Grundstücks zu einem Preis von rund 1,8 Millionen Euro bezeichnete die Wirtschaftsförderin als den größten Verkauf eines Einzelgrundstücks in den letzten zehn Jahren.

Auch im Gewerbegebiet Kruichling stehen dem Bericht zufolge noch im Frühjahr zwei Grundstücksverkäufe an, bei denen die Verwaltung mit Gesamterlösen von zirka einer Million Euro rechnet. Csösz berichtete jedoch auch von etlichen Unternehmensanfragen, bei denen der Kirchheimer Kruichling nicht den Zuschlag erhielt. Einige Firmen hätten größere Grundstücke gesucht, oder aber die Topografie passte nicht zu den Vorstellungen der Unternehmen. Andere hätten im Kruichling auch Flächen als Einzelhandelsstandort gesucht.


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