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Wirtschaft

Käufer für drittes Gnida-Werk gefunden

28.07.2010, Von Philip Sandrock — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der Essener Stahlunternehmen Knauf-Interfer übernimmt auch die Formgebung in Nürtingen – Arbeitsplätze bleiben erhalten

Auch der dritte Betriebsteil des insolventen Nürtinger Stahlunternehmens Gnida ist gerettet. Die Knauf-Interfer-Gruppe übernimmt mit der Formgebung auch den letzten Teilbereich am Standort in der Max-Eyth-Straße. Zuvor hatte das Essener Unternehmen bereits das Service-Center und das Profilwalzwerk unter seine Fittiche genommen.

NÜRTINGEN. Zum 1. November übernimmt die Essener Stahlgruppe Knauf-Interfer mit der Stahl-Formgebung den dritten Teilbereich des insolventen Nürtinger Unternehmens Gnida – vorbehaltlich der Zustimmung des Bundeskartellamts. „Für uns schließt sich damit ein logischer Kreis“, sagte der Vorstandsvorsitzende von Knauf-Interfer, Martin Müller-Frerich, am Montag.

Es sollen alle Mitarbeiter der Formgebung übernommen werden. Damit blieben die noch vorhandenen rund 120 Arbeitsplätze erhalten, so Insolvenzverwalter Dr. Tibor Braun. Im Zuge der Insolvenz von Gnida im November vergangenen Jahres sind 27 Mitarbeiter entlassen worden.


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