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Wirtschaft

Hydraulik-Ring spürt Finanzkrise

25.10.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Unternehmen reduziert Produktion – Absatzrückgang von 20 Prozent

NÜRTINGEN (rik/pm). Die Immobilienkrise in den USA und die inzwischen weltweite Finanzkrise bekommt auch der Automobilzulieferer Hydraulik-Ring zu spüren. Das Unternehmen verzeichne im vierten Quartal einen Absatzrückgang um 20 Prozent gegenüber dem Vorquartal, teilt Geschäftsführer Martin Herrmann mit.

Die momentane Unsicherheit führe zu massiver Zurückhaltung beim Kauf neuer Pkw, „und damit auch zu einer ernsthaften Herausforderung für Fahrzeughersteller und deren Zulieferer“, so Herrmann. Im Nürtinger Werk des zur Hilite-Gruppe gehörenden Unternehmens sei insbesondere der Bereich Nockenwellenversteller betroffen. Hier wirkten sich stark rückgängige Absatzahlen von BMW aus. „BMW hat einen hohen Exportanteil mit Schwerpunkt USA“, so Herrmann.

Man habe deshalb Maßnahmen zur Anpassung der Produktionskapazität sowie zur Ergebnis- und Liquiditätssicherung eingeleitet: Dazu zählten der konsequente Abbau von Urlaubs- und Gleitzeitguthaben bis zum Jahresende. Davon seien alle rund 200 Mitarbeiter betroffen. Außerdem werden Zeitarbeitskräfte abgebaut und auslaufende befristetete Arbeitsverhältnisse nicht verlängert. Dies betreffe in Nürtingen jeweils unter fünf Personen.


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