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Wirtschaft

Ferienjob und Steuer

26.07.2012, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(pm) Viele Schüler und Studenten jobben in den Schul- und Semesterferien. Wird dabei „auf Lohnsteuerkarte“ gearbeitet, besteht die Möglichkeit, zu viel bezahlte Steuern zurückzubekommen, darauf weiste der Steuerzahlerbund Baden-Württemberg hin. Denn zunächst vom Arbeitgeber einbehaltene Lohn- und Kirchensteuer sowie der Solidaritätszuschlag können nach Ablauf des Jahres in den meisten Fällen vom Finanzamt zurückgefordert werden. Dafür muss ein Antrag auf Veranlagung zur Einkommensteuer ausgefüllt werden. Oftmals kann dazu das Formular „Vereinfachte Einkommensteuererklärung“ für Arbeitnehmer verwendet werden. Die Vordrucke gibt es bei allen Finanzämtern. Die Steuererklärung kann auch am PC erstellt und an das Finanzamt auf elektronischem Wege übermittelt werden (Elster-Verfahren).

Bei der Lohnsteuerabrechnung durch den Arbeitgeber wird unterstellt, dass während des ganzen Jahres Arbeitslohn bezogen wird. Da Ferienarbeit aber nur in einigen Wochen im Jahr ausgeübt wird, sind die vom Arbeitslohn abzuziehenden und für das ganze Jahr geltenden Pausch- und Freibeträge meist höher als der erhaltene Arbeitslohn. Hat zum Beispiel eine ledige Studentin (Lohnsteuerklasse I) außer diesem Arbeitslohn während des Jahres 2012 keine anderen steuerpflichtigen Einkünfte, so erhält sie bei einem Arbeitslohn bis zu rund 11 000 Euro im Jahr die abgezogene Lohn- und Kirchensteuer sowie den Solidaritätszuschlag in vollem Umfang zurück, so der Steuerzahlerbund.


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