Wirtschaft

DGB: Leiharbeit eindämmen

18.12.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kreisverband fordert gleichen Lohn wie für Stammbelegschaft

(pm) Der Vorstand des Kreisverbands Esslingen-Göppingen des Deutschen Gewerkschaftsbunds fordert, die Leiharbeit einzudämmen. In der Wirtschaftskrise sei von September 2008 bis September 2009 die Zahl der sozialversicherten Beschäftigten in den Landkreisen Esslingen und Göppingen um 2,5 und 2,9 Prozent zurückgegangen, während sich die Zahl der sozialversicherten Leiharbeitskräfte um 43,3 und 43,7 Prozent verringert habe. „Und jetzt, wo wieder Arbeitskräfte gebraucht werden, stellen die Arbeitgeber wieder fast überwiegend Leiharbeitskräfte ein. Die Leiharbeitsbranche boomt mal wieder“, so Thomas Bittner, Vorsitzender des DGB-Kreisverbands, in einer Pressemitteilung.

Leiharbeit sei ursprünglich als Instrument zur Abfederung von Auftragsspitzen in den Betrieben gedacht gewesen. Inzwischen habe sich Leiharbeit zum Massenphänomen entwickelt. Der große Teil der momentan gemeldeten Stellen bei der Arbeitsagentur seien Leiharbeits-Stellen. Es werde deutlich, dass Leiharbeitskräfte als „menschliche Manövriermasse missbraucht“ werden, so der DGB.

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