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Wirtschaft

Bei Gnida wird weiter gearbeitet

29.01.2010, Von Henrik Sauer — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gestern wurde das Insolvenzverfahren eröffnet – 20 Mitarbeiter in Nürtingen müssen gehen – Suche nach Investor

Beim Nürtinger Stahlverarbeiter Gnida geht der Geschäftsbetrieb im Rahmen des gestern eröffneten Insolvenzverfahrens weiter. Allerdings mit einem Einschnitt in die Belegschaft: 30 Mitarbeiter werden gekündigt, teilte Insolvenzverwalter Dr. Tibor Braun unserer Zeitung mit, davon 20 in Nürtingen. Nun wird weiter nach einem Investor gesucht.

NÜRTINGEN. Am Donnerstag hat das Amtsgericht Esslingen das Insolvenzverfahren für die Unternehmensgruppe eröffnet. Wie berichtet, hatte die Geschäftsleitung am 11. November Insolvenzantrag gestellt. Er sei sehr zuversichtlich, dass es gelinge, das Unternehmen langfristig weiterzuführen, sagt Braun. Der Personalabbau sei dabei jedoch unumgänglich: „Wir müssen die Unternehmensgröße den Umsatzchancen anpassen, das ist ein ganz einfaches Rechenexempel“, so der Stuttgarter Rechtsanwalt.


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