Wirtschaft

Arbeitsrechtsschutz

21.04.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(pm) Arbeitnehmer, die familienrechtsschutzversichert sind, können unter bestimmten Voraussetzungen Teile der Kosten ihrer Familien-Rechtsschutzversicherung steuerlich geltend machen. Darauf weist der Bund der Steuerzahler Baden-Württemberg hin. Als Werbungskosten absetzbar ist demnach der Anteil der Prämie, der im Rahmen einer kombinierten Familien-Rechtsschutzversicherung oder einer Familien- und Verkehrs-Rechtsschutzversicherung auf den Arbeitsrechtsschutz entfällt. Dieser richte sich nach der Schadensstatistik der einzelnen Versicherungsgesellschaft. Wichtig ist nach Angaben des Steuerzahlerbunds dabei, dass der Prämienanteil durch eine gesonderte Bescheinigung des Versicherungsunternehmens nachgewiesen werden muss. Wenn also auf der Beitragsrechnung der Anteil für den Arbeitsrechtsschutz nicht gesondert ausgewiesen ist, sollte bei der Versicherung eine Bescheinigung über die Kosten für den Arbeitsrechtsschutz angefordert werden. Nur dann sei das Finanzamt verpflichtet, die Aufwendungen als Werbungskosten anzuerkennen.

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