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An neue Technik angepasst

30.08.2013, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Auto-Handwerk überarbeitet Berufsbild des Kfz-Mechatronikers

(pm) Für die jungen Azubis, die in den kommenden Tagen in den Autohäusern im Kreis Esslingen ihre Lehre als Kraftfahrzeugmechatroniker beginnen, gilt eine neue Ausbildungsordnung. „Nach zehn Jahren ist das bisherige Berufsbild schon wieder überholt und wurde deswegen überarbeitet“, sagt Hansjörg Russ, Pressesprecher der Kraftfahrzeuginnung Nürtingen-Kirchheim. 2003 waren Kraftfahrzeugmechaniker und Kraftfahrzeugelektriker zusammengelegt worden, der Kraftfahrzeugmechatroniker war geboren. „Das war der Tribut an den Vormarsch der Elektronik“, so Russ. Jetzt folge der nächste Schritt.

In den Autos würden immer mehr elektronische Systeme, neue Antriebskonzepte und Werkstoffe eingesetzt. Für die Betriebe bringe der technische Wandel veränderte Anforderungen an das Berufsbild der Kfz-Mechatroniker: Der Service- und Wartungsumfang, die Reparatur- und Diagnosemethoden änderten sich.

In der Ausbildung gibt es deswegen den neuen Schwerpunkt System- und Hochvolttechnik: „Er deckt die neuen Antriebsarten ab, wie beispielsweise die Hybrid- und Elektro-Motoren sowie die Anwendung der Hochvolttechnologie in Fahrzeugen generell“, sagt Konstantin Lepadusch, Obermeister der Innung. Dazu komme als zweiter Schwerpunkt die Karosserietechnik, also die Reparatur und Instandhaltung von Karosserien, wobei die Verwendung neuer Leichtbauwerkstoffe sowie neue Karosserie-Reparaturmethoden an Bedeutung gewännen.


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