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"Abgeltungssteuer ist keine Abzocksteuer"

19.02.2008, Von Philip Sandrock — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Volksbank Hohenneuffen informierte über neue Abgabe für Kapitaleinkünfte und wie man seine Anlagestrategie optimieren kann

FRICKENHAUSEN. 25 Prozent auf alles außer Tiernahrung, mit diesem leicht abgeänderten Werbeslogan begrüßte Hans Roth, Vorstand der Volksbank Hohenneuffen, am Donnerstag die zahlreich erschienenen Gäste, die sich in der Festhalle Auf dem Berg über die neue Abgeltungssteuer informieren wollten. Die Steuer, die zum Jahresbeginn 2009 in Kraft tritt, belastet Kapitalerträge einheitlich mit 25 Prozent.

Dass Anleger sich für die Auswirkungen der neuen Steuer interessieren, zeigte der große Andrang am Donnerstagabend. Die Volksbank hatte ihre Kunden und Genossenschaftsmitglieder eingeladen, und sie kamen zahlreich. Mit etwa 350 Zuhörern war der Saal gut gefüllt.

Die Aussage, die Abgeltungssteuer sei eine Abzocksteuer, sei einfach nicht wahr, betonte Christoph Benedix vom Geno-Verband Stuttgart. Es handelt sich vielmehr um eine Pauschalbesteuerung auf Kapitalerträge. Damit würden attraktive Rahmenbedingungen für Kapitalanleger und vor allem mehr Rechts- und Planungssicherheit geschaffen, betonte der Steuerfachmann des Geno-Verbands. Vom Kuchen gehen 25 Prozent ans Finanzamt, zuzüglich Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer. Die komplizierte Anlage KAP bei der Einkommenssteuererklärung falle weg, so Benedix. Damit werde eine einheitliche Besteuerung privater Kapitalerträge ermöglicht.


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